In diesem Jahr wurden die LabVisits Upper Rhine ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Oberrheinraum zu stärken und Unternehmen einen direkten Zugang zu hochmodernen Forschungsumgebungen zu ermöglichen. Entstanden ist die Reihe aus dem gemeinsamen Anliegen der Säulen Wissenschaft und Wirtschaft der TMO zusammen mit KTUR², welche den Technologie- und Wissenstransfer im Dreiländereck noch sichtbarer, greifbarer und anwendungsnäher gestalten möchten.
Patentatlas Baden-Württemberg 2025: Erkenntnisse für Forschung & Innovation
Julia Schoppe 5 Dezember 2025Der neue Patentatlas Baden-Württemberg zeigt eindrucksvoll: Mit knapp 15.500 Patentanmeldungen bleibt BW bundesweite Spitze. Mit einer Patentdichte von 137 Patenten pro 100.000 Einwohnern ist das Land ein Zentrum für technische und industrielle Innovation.
Besonders stark sind laut Atlas die Technologiefelder Transport & Maschinenbau, Elektrotechnik / elektrische Maschinen & Energie sowie Messtechnik / Instrumente. Diese Bereiche spiegeln die industrielle Kompetenz und technologische Breite des Landes — und liefern Hinweise darauf, welche Themen derzeit im Fokus von Forschung und Entwicklung stehen.
Das ENACT-Projekt veröffentlicht eine Ausschreibung für 9 Forschungslehrstühle zum Thema KI
Julia Schoppe 5 Dezember 2025ENACT hat sich zum Ziel gesetzt, die Region Grand Est zu einem europäischen Vorreiter im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zu machen. Dazu verfolgt es eine ganzheitliche Strategie für Ausbildung, Forschung und Innovation, die sich auf das gesamte Gebiet der Region und darüber hinaus erstreckt. Diese Strategie stützt sich auf die Positionierung der Standorte Lothringen und Straßburg als europäische Spitzenreiter in diesem Bereich und gliedert sich in drei Schwerpunkte:
Grand Est: Start des Hub Grand Est Cybersicherheit
Julia Schoppe 4 Dezember 2025Die Region Grand Est hat 2023 den regionalen Cybersicherheitsplan ins Leben gerufen, der darauf abzielt, Risiken zu antizipieren und alle Akteure in ihrem Gebiet zu schützen. In diesem Zusammenhang hat sie im Februar 2023 ein Hilfszentrum für Opfer von Cyberangriffen eröffnet, das von ihrer Agentur Grand Est Développement in Zusammenarbeit mit der ANSSI betrieben wird und einen kostenlosen und bewährten Service anbietet. Um diese Dynamik weiter zu verstärken, geht die Region Grand Est heute noch einen Schritt weiter und startet den Hub Grand Est Cybersécurité: einen regionalen Campus, der sich ganz der Cybersicherheit widmet. Diese neue Einrichtung wird sechs Kompetenzzentren aus der gesamten Region zusammenführen, von denen jedes über eine eigene Spezialisierung in einem Schlüsselbereich der Cybersicherheit verfügt.
Die sieben Gewinnerprojekte des 4. Projektaufrufs der Wissenschaftsoffensive, die Anfang 2024 gestartet sind, haben uns die Türen ihrer Labore geöffnet und uns über den Fortschritt bei der Umsetzung ihrer Innovationen informiert
Die Region Grand Est bekräftigt ihr Engagement für Innovation und Spitzenforschung und gewährt eine Förderung in Höhe von 453.000 Euro für die erste Phase des Projekts „Maison du Quantique Grand Est“ (MaQuEst), das von der Universität Straßburg und ihrem Europäischen Zentrum für Quantenwissenschaften (CESQ) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Troyes, der Universität Reims Champagne-Ardenne und dem INRIA-Zentrum der Universität Lothringen durchgeführt wird.
Als Teil des nationalen Netzwerks der Maisons du Quantique, das vom Programm France Hybrid HPC & Quantum Initiative (HQI) unterstützt wird, soll diese neue Einrichtung den Grand Est zu einem wichtigen Akteur im Bereich des hybriden und quantenbasierten Rechnens auf französischer und europäischer Ebene machen. MaQuEst wird außerdem von der französischen Forschungsgesellschaft ANR mit 1,24 Millionen Euro unterstützt und mobilisiert alle akademischen und industriellen Kräfte der Region im Bereich der Zukunftstechnologien.
In dieser ersten Phase des Projekts wird die Vernetzung der akademischen und industriellen Akteure der Region im Bereich des Quantencomputings vorangetrieben und die Entstehung von Innovationsprojekten gefördert. Insbesondere sind Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für Unternehmen und regionale Entscheidungsträger vorgesehen. Im März nächsten Jahres wird die zweite Ausgabe der Quantum Week organisiert.
Zur Pressemitteilung der Region Grand Est (auf Französisch): https://www.grandest.fr/actualites/maison-du-quantique-grand-est-1ere-phase/
15 Jahre Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO)
Julia Schoppe 2 Dezember 2025In diesem Jahr feiert die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) ihr 15-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das dazu einlädt, auf eine symbolträchtige Geschichte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz zurückzublicken. Seit ihrer Gründung und offiziellen Einführung am 9. Dezember 2010 in Verbindung mit der deutsch-französisch-schweizerischen Regierungskommission in Offenburg ist es der TMO gelungen, eine kollektive Dynamik aufzubauen, die auf kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und wissenschaftlicher Komplementarität basiert, um den Oberrhein zu einem Raum des Lebens, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung zu machen.
UR FUTUR, das grenzüberschreitende Innovationsfestival der Hochschulen am Oberrhein: eine erfolgreiche erste Ausgabe!
Julia Schoppe 2 Dezember 2025Vom 5. bis 7. November 2025 fand in Straßburg die erste Ausgabe von UR Futur statt, einer Veranstaltung, die vom grenzüberschreitenden akademischen Netzwerk TriRhenaTech und insbesondere von den elsässischen Hochschulen über ihren Verband Alsace Tech organisiert wurde und mehr als 800 Teilnehmende zu den Themen Innovation, künstliche Intelligenz und grenzüberschreitende Kreativität zusammenbrachte.
Grenzüberschreitende Wissenschaftsoffensive: Förderung von Forschung und Innovation am Oberrhein
Julia Schoppe 24 November 2025Mit den sieben kürzlich ausgewählten Projekten für insgesamt fast 8 Millionen Euro bekräftigt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Innovation ihren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Oberrheins.
Mit ihren zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich durch Exzellenz und Vielfalt auszeichnen, gehört die Metropolregion Oberrhein zu den leistungsstärksten Forschungsräumen Europas. Eine Priorität der Wissenschaftsoffensive ist der Transfer der Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen für die Region, ihre Unternehmen, insbesondere die rund 290.000 kleinen und mittleren Unternehmen, die Bürger und die breite Öffentlichkeit. Die sieben Projektkonsortien, bestehend aus bi- oder trinationalen Forschungsteams und ihren Industriepartnern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, der Region Grand Est sowie der Nordwestschweiz, liefern konkrete Beiträge in strategischen Bereichen wie Energiewende und Energieeffizienz durch den Einsatz von KI, den Einsatz von Quantentechnologien im Dienste der Medizin von morgen oder auch die Prävention von Klima- und Umweltrisiken.
Interview: IMAGINE-STIM, ein wichtiger Fortschritt am Oberrhein auf dem Weg zu maßgeschneiderten Behandlungen für Epilepsie
Julia Schoppe 20 November 2025Eine innovative Behandlung für Patienten mit Epilepsie und geistiger Behinderung: Das Projekt IMAGINE-STIM UPPER-RHINE entwickelt bildgesteuerte Neurostimulationstechniken. Diese Innovation wird von einem binationalen Konsortium, der Universität Straßburg und der Universitätsklinik Freiburg, entwickelt. Die Forschenden arbeiten mit den Partnern Precisis Heidelberg und dem Epilepsiezentrum Kork zusammen, um eine innovative technologische Lösung zu entwickeln, mit der epileptische Herde (die für epileptische Anfälle verantwortlichen Bereiche des Gehirns) mithilfe der medizinischen Bildgebung präzise lokalisiert und mit Neurostimulationstechniken gründlich behandelt werden können. Säule Wissenschaft hat mit dem Träger dieses im Rahmen der Wissenschaftsoffensive finanzierten Projekts gesprochen, der uns über die Entstehung des Projekts, das Fachwissen der Forschungsteams und die Fortschritte berichtet, die diese Technologie für Ärztinnen und Ärtze sowie Patientinnen und Patienten ermöglichen wird.








