Projektaufruf 2023

Aufgrund ihres Erfolgs soll die Initiative für den Zeitraum 2021-2027 fortgeführt werden, für den zwei Projektaufrufe vorgesehen sind. Aufbauend auf der Dynamik der grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit möchten die mitfinanzierenden Partner der Wissenschaftsoffensive nun den Transfer und die Verwertung der Ergebnisse der öffentlichen Forschung unterstützen und den positiven Effekt der wissenschaftlichen Erkenntnissen auf die Unternehmen und die Gesellschaft verstärken, zugunsten der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung der Trinationalen Metropolregion Oberrhein.

Der vierte Aufruf der Wissenschaftsoffensive wird Anfang Januar 2023 veröffentlicht und legt den Schwerpunkt auf den Wissens- und Technologietransfer und trägt gleichzeitig zur Erreichung der Ziele der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO). Die TMO-Strategie 2030, die regionalen Strategien der Partnerregionen und das Programm Interreg Oberrhein 2021–2027 bilden den strategischen Rahmen für die Oberrheinregion und geben darin die zukünftigen Schwerpunkte u. a. in den Säulen Wissenschaft und Wirtschaft für die nächsten Jahre vor. Den bekannten Megathemen Klimaschutz und Umwelt, nachhaltige Mobilität, regenerative Energien, Digitalisierung sowie Gesundheit misst die TMO-Strategie 2030 eine ganz besondere Bedeutung bei.

Gegenstand der Förderung sind grenzüberschreitende Vorhaben in den Bereichen der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung mit sich überschneidenden Bedarfen und einem ausgeprägten Mehrwert einer Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg (Digitalisierung, Cybersicherheit, Quantenwissenschaften und -technologien, Energiewende, nachhaltige Mobilität, Land- und Forstwirtschaft, Bioökonomie, innovative Therapien und Medizintechnik, personalisierte Medizin, Werkstoffe und Verfahren, soziale Innovation).

Dieser Aufruf richtet sich insbesondere an Wissenschafts- und Transfereinrichtungen am Oberrhein, aber auch an entsprechende Akteure in der Région Grand Est, bzw. den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  Die Projekte (französische und deutsche Partner) werden eine Finanzierung von 75% erhalten (50% Interreg, 25% über die regionalen Partner). Potenzielle Partner aus der Nordwestschweiz können eine Schweizer Finanzierung beantragen, z.B. auf Bundes- oder Kantonsebene.

Sobald die Projektausschreibung auf der Website des Interreg Oberrhein-Programms veröffentlicht ist, werden Informationsveranstaltungen für das interessierte Publikum an den wichtigsten Universitätsstandorten am Oberrhein organisiert. Den Projektkonsortien wird eine Unterstützung bei der Vorbereitung der Projektanträge angeboten.

Das Verfahren zur Auswahl und Bewertung der im Rahmen der Wissenschaftsoffensive finanzierten Projekte umfasst zwei Etappen:

  • Die Einreichung eines Kurzformulars (erhältlich bei der Veröffentlichung der Projektausschreibung) durch den Projektträger beim Interreg-Programm.

Die Elemente des Kurzformulars werden parallel vom Sekretariat des Interreg-Programms und unabhängigen Gutachter_innen bewertet, um die Qualität der ausgewählten Projekte zum Wissens- und Technologietransfer zu gewährleisten.

  • Die Konsortien der nach dieser ersten Phase ausgewählten Projekte werden aufgefordert, einen vollständingen Förderantrag einzureichen.

Der gesamte Verfahrensablauf (Veröffentlichung, Einreichung, Bewertung) bis zur formalen Genehmigung der Projekte erstreckt sich über 12 Monate. Der genaue Zeitplan wird bei der Veröffentlichung des Projektaufrufs bekannt gegeben.

Weitere Informationen:

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Projektaufruf 2023