Preisträger

Im Rahmen des dritten Projektaufrufs der Wissenschaftsoffensive sind erneut sieben Projekte in die Förderung aufgenommen worden, die sich gleichermaßen durch wissenschaftliche Exzellenz und ihren Beitrag für eine starke Metropolregion Oberrhein auszeichnen.

Damit werden in den kommenden drei Jahren nahezu 8 Mio. Euro in den Forschungs- und Innovationsstandort Oberrhein investiert. Die Mitteln dafür kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms Interreg Oberrhein, öffentliche Finanzierungen durch die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Region Grand Est sowie durch die Schweiz, und dem Eigenanteil der beteiligten Forschungseinrichtungen.

 

Broschüre der Preisträger der Wissenschaftsoffensive 2018

Partner : Université de Strasbourg, Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsmedizin Mainz, Fachhochschule Nordwestschweiz (Basel/Muttenz)

Assoziierte Partner : SATT Conectus Alsace, Eucor – The European Campus GETC

Das Ziel des PERSONALIS Projekts ist eine Datenbank mit Informationen von Autoimmunerkrankungen betroffenen Patienten sowie ein Informationstool für behandelnde Ärzte einzurichten. Mit Datenbank soll insbesondere ein Beitrag zur biologischen Stratifizierung von Patienten geleistet werden, die Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung selektiver therapeutischer Ansätze ist.

Gesamtbudget : 1 494 635 €

  • EFRE: 500 000 €
  • Regionale Mittel: 250 000€
  • Schweizer Mittel: 296 781,03 €

Partenaires: INSA Strasbourg (ICube – Equipe Conception, Système d’Information et Processus inventifs (CSIP)), Hochschule Offenburg, Université de Strasbourg

Assoziierte Partner: Safran Landing Systems Molsheim Atelier Carbone, Altran Technologies Division Est, Siemens Division Production Process Automation Haguenau, Socomec, Plavis GmbH, CCI Alsace Eurométropole, Grand E-Nov, Rhenatic, ECAM Strasbourg-Europe, N. Schlumberger

Im Zentrum des Projekts VIRTFac steht die Entwicklung einer digitalen Plattform, mit der Unternehmen die Planung von cyber-physischen Fabriken ermöglicht werden soll. Über die Plattform, mit deren Hilfe Fabrikabläufe virtuell dargestellt werden, sollen auch diverse IT-Tools zur Neugestaltung bzw. Optimierung von Produktionssystemen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus befasst sich das Projekt mit den grundlegenden Forschungsfragen bezüglich neu entstehender Anforderungen im Zusammenhang mit der Einführung virtueller Fabrikplanungsplattformen.

Gesamtbudget: 999 996 €

  • EFRE: 499 998 €
  • Regionale Mittel: 249 999 €

Partner: INSA Strasbourg (ICube – Equipe Systèmes et microsystèmes hétérogènes (SMH)), Hochschule Trier, Hochschule Karlsruhe

Assoziierte Partner: Centrale Lille, Université de Nantes, Sheffield Hallam University, CCI Alsace Eurométropole

Das Projekt VEHICLE entwickelt Lösungsansätze, um die technischen Beschränkungen gängiger rein elektrischer oder Plug-In-Hybridfahrzeuge zu überwinden. Im Rahmen des Projekts soll ein Im Rahmen des Projekts wird ein System entwickelt, das komplementäre Speichertechnologien mit einem hybriden Speichersystem aus Lithium-Ionen-Batterie und Superkondensatoren kombiniert unter Verwendung prädiktiver Algorithmen.

Gesamtbudget: 997 224 €

  • EFRE: 498 612 €
  • Regionale Mittel: 249 306 €

Partner : Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – (Botanisches Institut (CS), und Institut für Mikrostrukturtechnologie (IMT)), Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Université de Strasbourg

Assoziierte Partner : CNRS – Centre National de la Recherche Scientifique (Institut de biologie moléculaire des plantes (IBMP)), Forschungsinstitut für biologischen Landbau

Das Projekt DialogProTec zielt auf die Entwicklung eines Biochip-Verfahrens, um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln umweltverträglicher zu gestalten. Dabei steht insbesondere der Fungizidverbrauch in der Landwirtschaft im Vordergrund. Bei dem Biochip-Verfahren geht es darum, die spezifische, chemische Kommunikation zwischen Pathogen und Wirt identifizieren und auf dieser Grundlage zukünftig nebenwirkungsfreie Strategien im chemischen Pflanzenschutz entwickeln zu können.

Gesamtbudget: 999 662 €

  • EFRE: 499 830,14 €
  • Regionale Mittel: 249 915,07€

Partner: Université de Strasbourg (ICube – Equipe Systèmes et Microsystèmes Hétérogènes (SMH)), Hochschule Furtwangen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK)), Technische Universität Kaiserslautern, Fachhochschule Nordwestschweiz ( Institut für Medizintechnik und Medizininformatik), Hochschule Furtwangen

Assoziierte Partner: Bürkert Fluid Control Systems, Metrolab Technology SA

Hauptziel des Projekts WaterPollutionSensor ist die Entwicklung und Erprobung eines kontinuierlichen und automatisierten Systems zur Überwachung der Konzentration einer Reihe von Schadstoffen im Trinkwasser. Im Rahmen des Projekts soll eine Sensortechnologie entwickelt werden, die herkömmlichen Methoden überlegen und dabei kostengünstig und wartungsfreundlich ist.

Gesamtbudget: 1 391 764 €

  • EFRE: 499 994 €
  • Regionale Mittel: 249 997 €
  • Schweizer Mittel : 235 065,60 €

Partner: Hochschule Offenburg, Hochschule Karlsruhe, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, INSA Strasbourg, Fachhochschule Nordwestschweiz (Muttenz), Hochschule Koblenz

Assoziierte Partner: EIFER – European Institute for Energy Research, E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG, Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e. V., Ortenauer Energieagentur GmbH, Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ottensmeier Ingenieure GmbH, TLK Energy GmbH, CCI Alsace Eurométropole, IWB Industrielle Werke Basel, EBL Genossenschaft Elektra Baselland

Im Rahmen des Projekts ACA-MODES soll auf der Grundlage numerischer Verfahren und anhand eines Demonstrators ein Ansatz zur Planung und Kontrolle dezentraler und (virtuell) vernetzter hybrider Energiesysteme entwickelt werden. Durch intelligente Vernetzung und Regelung bestehender Systeme kann gewonnene Flexibilität zur Unterstützung des Netzes eingesetzt werden. Für diesen netzdienlichen Betrieb sind koordinierte Abstimmungsprozesse und Datenaustausch zwischen den einzelnen Akteuren auf technischer, wirtschaftlicher wie auch regulatorischer Ebene notwendig.

Gesamtbudget: 1.390.054 €

  • EFRE: 499 902 €
  • Regionale Mittel: 249 951 €
  • Schweizer Mittel : 210 526,32 €

Partner: Hochschule Furtwangen, Université de Haute-Alsace, Universität-Koblenz-Landau, Fachhochschule Nordwestschweiz (Muttenz)

Assoziierte Partner: BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, BioLago e.V., CleanControlling Medical GmbH & Co. KG, Universitätsmedizin Mainz, CCI Alsace Eurométropole, IHK Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, Herz GmbH, Universitätsspital Basel/ Universität Basel, CIRTES SA, RegenHU Ltd., COMET AG ebeam Technologies, AM-Network c/o BWI AG, SwissKH Sàrl, SmartDyeLivery GmbH, Ultimaker B.V.

Im Mittelpunkt des Projektes TriMaBone steht die Entwicklung eines Knochenimplantatmaterials sowie von entsprechenden 3D-Druckern für deren additive Fertigung. Im Rahmen des Projektes soll Chitosan als Material für nicht-tragende, resorbierbare Knochenimplantate für den 3D-Druck erschlossen werden. Neben den materialwissenschaftlichen Zielen soll die notwendige Verfahrenstechnik für den Thermoplastdruck mittels Schmelzbeschichtung aufgebaut werden.

Gesamtbudget: 1 244 491 €

  • EFRE: 458 395,5 €
  • Regionale Mittel: 229 197,75 €
  • Schweizer Mittel : 175 438,59 €

Preisträger