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Gewinnerprojekte aus der Seed-Money Ausschreibung von Eucor bekannt gegeben

Bereits im achten Jahr in Folge unterstützt Eucor – The European Campus gemeinsame Projekte zwischen seinen Mitgliedsuniversitäten in den Bereichen „Lehre“ und „Forschung, Innovation und Transfer“ auch finanziell. Jährlich fließen 300.000 Euro aus den beteiligten Universitäten in einen gemeinsamen Fördertopf, um die Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Instrument ‚Seed Money‘ zu fördern. Zwei Projekte im Bereich „Lehre“ und sechs Projekte im Bereich „Forschung, Innovation und Transfer“ werden nun in der achten Seed Money-Förderperiode von Eucor – The European Campus gefördert. Im Dezember 2024 wählte die Versammlung des Universitätsverbunds basierend auf den Empfehlungen von Expertinnen und Experten aus den fünf Mitgliedsuniversitäten die Projekte aus.

Gewinnerprojekte aus der Seed-Money Ausschreibung von Eucor bekannt gegeben
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Rheinland-Pfalz: Stärkung der biotechnologischen Forschung

Die Biotechnologie zählt zu den zukunftsweisenden Wissenschaftsbereichen und spielt eine zentrale Rolle als Motor für Innovation, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Fortschritt. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Sicherung der Fachkräfte in der biotechnologischen Forschung sind wesentliche Bausteine zur Stärkung des Biotechnologiestandortes Rheinland-Pfalz.
Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie in Rheinland-Pfalz sowie mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von internationalen Forschungseinrichtungen weiter intensiviert werden. Darauf zielen die neuen Förderprogramme ‚Biotech- Fellows International‘, Biotech- Fellows Industrie‘ und das Graduiertenförderprogramm ‚AI 4 Life Science‘ ab.

Rheinland-Pfalz: Stärkung der biotechnologischen Forschung
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Wissenschaftsoffensive: 30 Projekte eingereicht

Der Oberrhein verfügt über eine dichte Wissenschaftslandschaft, deren Exzellenz weit über die regionalen Grenzen hinaus anerkannt ist. Um die Zusammenarbeit der Hochschul- und Forschungsakteure in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein zugunsten der Innovation und der regionalen Entwicklung zu stärken und zu unterstützen, haben die Partner der Säule Wissenschaft der TMO ein in Europa einzigartiges Förderinstrument entwickelt: die Wissenschaftsoffensive. Im Programmzeitraum 2021-2027 unterstützt die Wissenschaftsoffensive den Transfer und die Verwertung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und möchte deren positiven Effekt auf die Unternehmen und die Gesellschaft verstärken, zugunsten der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung der Trinationalen Metropolregion Oberrhein.

Die fünfte Ausschreibung der Wissenschaftsoffensive war vom 10. Oktober 2024 bis zum 24. Januar 2025 geöffnet. Zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Projektkonsortien wurden von der Säule Wissenschaft und dem Gemeinsamen Sekretariat des Interreg-Programms angeboten. Es wurden 30 Projekte eingereicht, ein Zeichen für das große Interesse der Forschenden an europäischen, nachbarschaftlichen Forschungskooperationen, die der grenzüberschreitende Oberrheinraum ermöglicht.

Wissenschaftsoffensive: 30 Projekte eingereicht
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Knowledge Transfer Upper Rhine 2 (KTUR²): Unterstützung des Zugangs zu Innovationen aus öffentlichen Forschungsinstituten für Unternehmen am Oberrhein

Das Projekt KTUR², an dem 15 der wichtigsten Hochschul- und Forschungseinrichtungen der trinationalen Metropolregion Oberrhein beteiligt sind, wird Unternehmen einen privilegierten Zugang zu Innovationen und Spitzentechnologien aus der öffentlichen Forschung bieten.

Als von der Europäischen Union unterstütztes und kofinanziertes Programm fungiert KTUR² als Katalysator für Innovationen und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschenden auf grenzüberschreitender Ebene.

Knowledge Transfer Upper Rhine 2 (KTUR²): Unterstützung des Zugangs zu Innovationen aus öffentlichen Forschungsinstituten für Unternehmen am Oberrhein

Baden-Württemberg: Gründung einer AI Factory in Stuttgart: HammerHAI

Am 10. Dezember 2024 gab die Europäische Kommission die ausgewählten Standorte für die ersten sieben „AI Factories“ bekannt, die die technologische Souveränität Europas mit einem Schwerpunkt auf Daten, Rechenleistung und Talenten sichern sollen, indem sie fortschrittliche KI-Modelle und -Lösungen unter Verwendung der EuroHPC-Supercomputer entwickeln. Eine dieser KI-Fabriken, „HammerHAI“, befindet sich in Stuttgart.

Baden-Württemberg: Gründung einer AI Factory in Stuttgart: HammerHAI
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Projektaufruf: Cluster und Netzwerke Baden-Württemberg

Um die Kompetenzen von Clusterinitiativen und Netzwerken im regionalen Innovationsökosystem gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln, veröffentlicht das Land Baden-Württemberg einen neuen Förderaufruf.

Das Bundesland ist bekannt für seine regionale Vielfalt und Innovationskraft. Um die herausragende Position des Landes als Wirtschafts- und Innovationsstandort langfristig zu sichern, zielt die Innovationsstrategie des Landes auf Zukunftsfelder wie Digitalisierung, nachhaltige Mobilität und Energiewende ab. Als Intermediäre an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik können Clusters und Netzwerken Innovationsprozesse beschleunigen und als Katalysatoren fungieren.

Projektaufruf: Cluster und Netzwerke Baden-Württemberg
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TriRhenaTech Mitglieder Hochschule Offenburg und INSA verstetigen ihr grenzüberschreitendes Studienangebot im Bereich Maschinenbau und Mechatronik

Die Hochschule Offenburg und das Institut National des Sciences Appliquées (INSA) in Straßburg erneuern ihr Double Degree-Abkommen.
Dieses bietet deutschen und französischen Studierenden in den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik und Autonome Systeme sowie Nachhaltige Energiesysteme die Möglichkeit, in beiden Ländern zu studieren, in die Sprache und Kultur Deutschlands und Frankreichs einzutauchen und am Ende zwei Abschlüsse in der Tasche zu haben. „Die Internationalisierung ist ein wichtiger Bestandteil des Selbstverständnisses der Hochschule Offenburg und was läge in unserer Region da näher, als ein grenzüberschreitendes Engagement in Lehre, Forschung, Transfer und Weiterbildung.

TriRhenaTech Mitglieder Hochschule Offenburg und INSA verstetigen ihr grenzüberschreitendes Studienangebot im Bereich Maschinenbau und Mechatronik
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Ergebnisse der ERC Proof-of-Concept-Finanzierung: Grand-Est hat sich profiliert

Die Förderlinie des European Research Council (ERC), Proof of Concept (PoC), ist eine Förderung, die zusätzlich zu den Hauptförderlinien des ERC (Starting, Consolidator, Advanced und Synergy Grant) vergeben werden kann. Sie richtet sich somit ausschließlich an Forschende, die bereits einen ERC-Grant innehaben und ein Forschungsergebnis aus ihrem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt über die Forschung hinaus weiter entwickeln möchten.

Wissenschaftliche Akteure aus dem Grand Est zeichneten sich in der Anfang des Jahres veröffentlichten Liste der Preisträger aus.

Ergebnisse der ERC Proof-of-Concept-Finanzierung: Grand-Est hat sich profiliert
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