Abwärme in eine Ressource verwandeln: Das ist das Ziel des Projekts 2PhaseEx, das eine Technologie zur Rückgewinnung der von Rechenzentren erzeugten Wärmeenergie entwickelt. Diese Innovation wird von einem binationalen Konsortium bestehend aus der Universität Straßburg, dem CNRS, der INSA Straßburg sowie der Hochschule Karlsruhe entwickelt. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten mit Industriepartnern zusammen, um eine innovative technologische Lösung für einen Zweiphasen-Wärmetauscher zu entwickeln, welcher nach dem Thermosiphon-Prinzip die von den Prozessoren in Rechenzentren erzeugte Wärme zurückgewinnt. Die Säule Wissenschaft hat sich mit dem Träger dieses im Rahmen der Wissenschaftsoffensive finanzierten Projekts unterhalten, der uns über die Entstehung des Projekts, die Expertise der Forschungsteams und die Fortschritte berichtet, die diese Technologie für Unternehmen in der Oberrheinregion bringen wird.
News
Baden-Württemberg: Land fördert 29 Projekte für klimafreundliche Labore an Hochschulen
Julia Schoppe 11 September 2025Forschungslabore verbrauchen erhebliche Ressourcen, sei es Wasser oder Energie, und produzieren sehr viel Plastikabfälle. Um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Ideenwettbewerb „BWGreenLabs“ ausgeschrieben. Für zunächst ein Jahr werden 29 Projekte an sieben Universitäten, sechs Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit jeweils bis zu 35.000 Euro gefördert.
Deutsch-Französischer Ministerrat: Interessante Punkte für die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Innovation und den grenzüberschreitenden Kontext
Julia Schoppe 11 September 2025Der 25. Deutsch-Französische Ministerrat (DFMR) sowie der Deutsch-Französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat (DFVSR) tagten Ende August in Toulon (FR). Im Mittelpunkt standen die Beschleunigung der europäischen Agenda für Wettbewerbsfähigkeit, die deutsch-französische Annäherung und die Zusammenarbeit auf bilateraler Ebene. Die deutsch-französische Wirtschaftsagenda ist eines der Ergebnisse dieses Treffens. Dies zielt darauf ab, den deutsch-französischen Schwung auf internationaler, europäischer und bilateraler Ebene zu nutzen und gemeinsame Initiativen und einvernehmliche Positionen zu entwickeln. Acht Arbeitsgruppen zu wichtigen strategischen Bereichen (Energie, Wirtschafts- und Handelssicherheit, Industrie, Spitzentechnologien, digitale Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit, Vereinfachung des Binnenmarkts, Konvergenz/Zusammenarbeit in den Bereichen Sozialpolitik und Arbeitsmärkte sowie Finanzen) haben zur Ausarbeitung des Programms beigetragen.








