Visuel_Enquete-QuantiqueIA-LinkedIn.png

Umfrage: Quantenwissenschaften und -technologien am Oberrhein

Quantentechnologien stehen an der Schwelle zum industriellen Durchbruch und stellen in einer Vielzahl von anwendungsbereichen eine strategische Herausforderung für die Zukunft dar. Das Ökosystem für Forschung und Innovation im Bereich der Quantenwissenschaften am Oberrhein hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, insbesondere im Rahmen des Universitätsverbunds Eucor – Le campus européen, der diesen Forschungsbereich zu einem seiner Schwerpunkte gemacht hat. Mit mehr als 160 Hochschulen, Spitzenforschungsinstituten und innovativen Unternehmen sowie dank einer vorbildlichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Forschung und Bildung verfügt die Oberrheinregion über ein einzigartiges Ökosystem, um hier eine Schlüsselrolle in Europa zu spielen.

Um dieses Ziel zu verwirklichen, startet die Säule Wissenschaft der Metropolregion Oberrhein in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für Quantenwissenschaften (CESQ) eine Umfrage zur Ermittlung von Kooperationspotenzialen und konkreten Projekten.

Diese Konsultation zielt darauf ab, Rückmeldungen zu vier Hauptschwerpunkten zu sammeln:

  • Prioritäten in den Quantenwissenschaften und -technologien für die kommenden Jahre.
  • Möglichkeiten der grenzüberschreitenden und europäischen Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation.
  • Projektideen, die die Zusammenarbeit zwischen akademischen, industriellen und institutionellen Akteuren fördern.
  • Die wichtigsten Akteure, die einbezogen werden sollten, um den Erfolg dieser Initiativen zu gewährleisten.

Die Antworten auf diese Umfrage fließen direkt in den Entwicklungsprozess einer Strategie für die Trinationale Metropolregion Oberrhein bis 2040 ein und dienen als Basis für die Erarbeitung künftiger Förderprogramme und Vernetzungsmaßnahmen im Bereich der Quantentechnologien in der Oberrheinregion.

Link zur Umfrage (bis zum 9. Oktober eröffnet): https://survey.lamapoll.de/Avenir-des-Technologies-Quantiques-dans-Rhin-Superieur

Der Prozess zur Aktualisierung der Strategie für den Oberrhein
Im Rahmen der Verhandlungen über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen der EU und der Vorbereitung der neuen EU-Kohäsionspolitik haben die Akteure der Trinationalen Metropolregion Oberrhein beschlossen, die aktuelle Strategie für den Oberrhein zu überarbeiten und zu verlängern. Dabei geht es unter anderem darum, neue Themen von regionaler Bedeutung zu berücksichtigen und eine Grundlage für das neue Programm Interreg Oberrhein VII nach 2028 zu schaffen, einem wichtigen Finanzierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein.
Im Rahmen der Interreg-Programme finanziert die Europäische Union im Rahmen ihrer Kohäsionspolitik seit nunmehr über 35 Jahren grenzüberschreitende Projekte in der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinregion. Für den nächsten Programmplanungszeitraum 2028–2034 werden erneut europäische Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.
Die „neuen Herausforderungen“ des Oberrheins und der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren wurden Ende 2025 im Rahmen von Fachsitzungen identifiziert und anschließend auf der Sitzung der Säule Politik am 19. Dezember 2025 politisch erörtert. Im Juni wurden die Prioritäten der neuen Strategie von den Vertreterinnen und den Vertretern der Säule Politik der Trinationalen Metropolregion Oberrhein verabschiedet.
Forschung und Innovation als Hebel für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Region gehören zu den Prioritäten der künftigen Strategie, die voraussichtlich 2027 verabschiedet wird, nachdem Maßnahmen und Initiativen zur Erreichung dieser großen strategischen Ziele ermittelt wurden.

Umfrage: Quantenwissenschaften und -technologien am Oberrhein