Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind langlebige Chemikalien, deren Vorkommen in der Umwelt in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt ist. Aufgrund ihrer Eigenschaften stellen sie auch am Oberrhein eine wachsende Herausforderung für Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft dar. Um dieser Entwicklung wirksam begegnen zu können, ist ein abgestimmtes und grenzüberschreitendes Vorgehen besonders wichtig. Vor diesem Hintergrund arbeiten die Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) und die Arbeitsgruppe Umwelt der Oberrheinkonferenz gemeinsam an einer Übersicht zur PFAS-Thematik am Oberrhein. Ziel ist es, sichtbar zu machen, wer in der Region zu PFAS forscht ((PFAS-Chemie, PFAS-Quellen, PFAS-Entsorgung, Sanierungsmaßnahmen und Abbau, gesetzliche Vorhaben, Umweltexposition, Effekte von PFAS auf Ökosysteme) und welche Stellen in den Verwaltungen mit diesem Thema befasst sind. Auf dieser Grundlage sollen Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Lösungsansätze gestärkt werden.
Forschende, öffentliche Einrichtungen, Behörden, technische Einrichtungen oder Akteure, die sich mit diesen Themen befassen, sind eingeladen, ihre Arbeiten, Kompetenzen oder Zuständigkeiten über einen kurzen Online-Fragebogen (ca. 5 Minuten) mitzuteilen.
Der Fragebogen wird in Kürze geschlossen: Die betroffenen Akteure werden gebeten, so schnell wie möglich teilzunehmen.
Zum Fragebogen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/PFASOberrheinRhinsup
Zögern Sie nicht, diese Umfrage an Ihre Kollegen, Partner oder Teams weiterzuleiten, die mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit PFAS am Oberrhein befasst sind.
