Im Rahmen seiner Entdeckertour durch Rheinland-Pfalz hat Wirtschaftsminister Michael Ebling gemeinsam mit Wissenschaftsminister Clemens Hoch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE sowie das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern besucht. Die Einrichtungen gehören zu den zentralen Akteuren des rheinland-pfälzischen KI-Ökosystems und stehen beispielhaft für die enge Verzahnung von Spitzenforschung, Technologietransfer und wirtschaftlicher Anwendung.
Vorgesehen ist eine gemeinsame Förderung des Landes in Höhe von rund 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“ durch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit sowie das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima. Ziel ist es, leistungsfähige GPU-Rechenkapazitäten sowie moderne Speicher- und Dateninfrastrukturen bereitzustellen und damit die Voraussetzungen für Forschung, Innovation und den Transfer in die Wirtschaft weiter zu verbessern.
Rheinland-Pfalz verfügt über eine leistungsfähige KI-Landschaft mit rund 320 Unternehmen, die KI entwickeln oder einsetzen, mehr als 100 wissenschaftlichen Arbeitsgruppen sowie 181 Studiengängen mit KI-Bezug. Insbesondere der Technologie- und Forschungsstandort Kaiserslautern nimmt dabei eine herausragende Rolle ein. Mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), dem DFKI sowie den Fraunhofer-Instituten ITWM und IESE verfügt der Standort über ein europaweit einzigartiges Netzwerk wissenschaftlicher Einrichtungen mit Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Software Engineering, Simulation, High Performance Computing und Quantencomputing. Die Akteure bündeln diese Kompetenzen am Standort im Leistungszentrum Simulations- und Softwarebasierte Innovation, welches der innovations- und verwertungsorientierten Exzellenzsicherung in Schlüsselthemen und der nachhaltigen Standortentwicklung dient und Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammenbringt.
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