Immer mehr Privatpersonen entscheiden sich dafür, mit Photovoltaikmodulen ihren eigenen Strom zu erzeugen. Die optimale Nutzung einer Solaranlage ist jedoch nach wie vor komplex. Die Nutzer müssen insbesondere ihre Erzeugung vorausschauend planen, ihren Verbrauch anpassen, die Speicherung in Batterien verwalten und die je nach Land unterschiedlichen Vorschriften berücksichtigen. Das Projekt FAIR’nRG möchte diese Herausforderungen mit einer gemeinsamen Lösung angehen, die über das Internet und per Smartphone zugänglich ist. Die Plattform ermöglicht es Privatpersonen, die ihre eigene Energie erzeugen und verbrauchen – sogenannte Prosumer –, ihre Anlage besser zu verstehen und zu steuern.
Mithilfe von Tools, die insbesondere auf künstlicher Intelligenz basieren, können Nutzer ihre Solarstromproduktion abschätzen und die Nutzung ihrer Batterie optimieren. Zudem erhalten sie Informationen zur Sicherheit ihrer Anlagen und können an einem einzigen Ort die wichtigsten geltenden Vorschriften in Frankreich, Deutschland und der Schweiz einsehen.
FAIR’nRG beschränkt sich nicht auf die individuelle Betreuung von Verbrauchern. Die Plattform soll auch den sicheren und anonymisierten Austausch von Energiedaten fördern.
Diese Informationen können den Kommunen und Netzbetreibern helfen, die Nutzung besser zu verstehen, den Bedarf zu antizipieren und ihre Infrastrukturen anzupassen. Das Projekt wird somit zu einer effizienteren Planung der Energiewende im Oberrheingebiet beitragen.
Das Projekt wird von der Ingenieurshochschule CESI, genauer gesagt ihrem Campus in Straßburg, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen, der
Hochschule Offenburg und der Fachhochschule Nordwestschweiz in der Schweiz durchgeführt.
Weitere Informationen: Eine digitale Plattform zur besseren Erzeugung, Speicherung und Absicherung von Solarstrom – Interreg
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