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Grenzüberschreitender Fonds „Wissen schafft Gesellschaft am Oberrhein“: Neues Förderinstrument für Wissenstransfer und Wissenschaftskommunikation

Am Oberrhein entsteht ein neues Förderinstrument, welches zum Ziel hat, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu schlagen. Der grenzüberschreitende Fonds „Wissen schafft Gesellschaft am Oberrhein“, welcher vom Interreg-Programm Oberrhein kofinanziert und von der Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion getragen wird, zielt darauf ab, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft zu stärken und die Ergebnisse öffentlicher Forschung einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Dieser Fonds wird Projekte in den Bereichen Wissenstransfer sowie zur Vermittlung und zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse unterstützen, die sich mit den großen gesellschaftlichen, ökologischen, klimatischen oder technologischen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Raums befassen. Damit werden zwei Ziele verfolgt: Forschung sichtbarer und zugänglicher zu machen und gleichzeitig eine stärkere Beteiligung der Bürger und den Dialog über die großen Veränderungen am Oberrhein zu ermöglichen.

Die Projekte können von französischen und deutschen Hochschulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est allein oder in Partnerschaft mit verschiedenen Akteuren wie kulturellen Einrichtungen, Vereinenim Bereich der Wissensvermittlung, Museen, Kulturstätten, Unternehmen der Kreativwirtschaft oder sonstigen Wirtschaftsnetzwerken durchgeführt werden. Auch Partner aus der Nordwestschweiz können sich beteiligen. Die durch den grenzüberschreitenden Fonds kofinanzierten Projekte können im gesamten Oberrheinraum durchgeführt werden und müssen dem grenzüberschreitenden Gebiet zugutekommen. Die Projekte, auch wenn durch einen einzelnen Träger oder mit Partnern außerhalb des Programmgebiets durchgeführt werden, haben eine Laufzeit von maximal einem Jahr und müssen eine klare grenzüberschreitende Dimension aufweisen.

Der grenzüberschreitende Fonds finanziert 60 % der Ausgaben der ausgewählten Projekte, deren Gesamtbudget zwischen 10 000 und 50 000 Euro liegt. Bei einer Beteiligung schweizer Partner kann das Budget überschritten werden.

Zwischen 2026 und 2027 sind mehrere Einreichungstermine vorgesehen, die eine schrittweise Umsetzung der Projekte und die Entstehung neuer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kooperationen ermöglichen.
Nehmen Sie an den Online-Informationsveranstaltungen teil
Um das Instrument, seine Ziele und die Bewerbungsmodalitäten vorzustellen, werden zwei Online-Informationsveranstaltungen organisiert:

  • 22. April, von 14:30 bis 16:00 Uhr – Veranstaltung in deutscher Sprache
  • 28. April, von 11:00 bis 12:30 Uhr – Veranstaltung in französischer Sprache

Bei diesen Veranstaltungen können Sie sich über die Ausschreibung, die Auswahlkriterien und den detaillierten Zeitplan des Fonds informieren und direkt mit den Organisatoren sprechen.
MELDEN SIE SICH AN über diesen Link.

Interessierte Akteure werden nachdrücklich zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen aufgefordert, um ihre Bewerbung bestmöglich vorzubereiten und zur Entwicklung einer offenen, zugänglichen und in der Gesellschaft des Oberrheins verankerten Wissenschaft beizutragen.

 

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