Projekte

Die verschiedenen Akteure der Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein arbeiten an einer Vielzahl grenzüberschreitender Forschungsprojekte zusammen. Dabei werden vom Programm INTERREG V Oberrhein – das zentrale Instrument zur Finanzierung der Projekte der TMO – Fördermittel zur Verfügung gestellt, um grenzüberschreitende Vorhaben zu finanzieren.

Grenzüberschreitende Forschungsprojekte in der TMO:

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Am Oberrhein ist der erste allein von Universitäten getragene Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) „Eucor – The European Campus“ von der Universität Basel, der Universität Freiburg, der Universität Haute-Alsace und der Universität Straßburg sowie dem Karlsruher Institut für Technologie gegründet worden. Mit dem European Campus wollen die fünf Universitäten die grenzüberschreitende Forschung und Lehre auf eine neue Ebene stellen, um gemeinsam ihre Position im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen entscheidend zu stärken. Der European Campus ist das Kristallisationszentrum des grenzüberschreitenden Wissenschaftsraums Oberrhein. Dieses Projekt soll dazu dienen, strukturelle Maßnahmen umzusetzen, um das vorhandene Potenzial der Universitäten zu stärken und zahlreiche administrative Hindernisse der grenzüberschreitenden Hochschulkooperation zu überwinden. Mit den Kompetenzen und Potenzialen der Forschenden, Doktorierenden und Studierenden wird der Aufbau eines klar profilierten Wissenschafts- und Forschungsraums ohne Hindernisse und Grenzen und mit internationaler Ausstrahlung angestrebt. Außerdem werden neue Ausbildungsangebote aufgebaut und gefördert, die berufliche Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt wird unterstützt, und die Mobilität der Studierenden, der Lehrenden, Forschenden und des Verwaltungspersonals wird erweitert.

Partner: Universität Basel, Universität Freiburg, Université de Haute-Alsace, Karlsruher Institut für Technologie, Université de Strasbourg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministère de l’Éducation nationale, de l’enseignement supérieur et de la recherche, Kanton Basel-Landschaft, Kanton Basel-Stadt, Région Alsace Champagne-Ardenne Lorraine, Eurometropole de Strasbourg.

Weitere Informationen: http://www.eucor-uni.org/

trirhenatechIn der grenzüberschreitenden Allianz “TriRhenaTech” vernetzen sich die Hochschulen für angewandte Wissenschaft am Oberrhein, um die Zusammenarbeit im Bereich angewandte Forschung und Lehre in der Trinationalen Metroplregion Oberrhein zu stärken. Diese Allianz wurde durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Hochschulen Karlsruhe, Furtwangen, Offenburg, der Fachhochschule Nordwestschweiz und Alsace Tech (im Namen der 14 Hochschulen der angewandten Wissenschaft im Elsass) geschaffen. Vorrangiges gemeinsames Ziel TriRhenaTechs ist es, diejenigen Akteure zu identifizieren, die Interesse an grenzüberschreitenden Projekten haben, Treffen zwischen diesen Hochschulen zu organisieren, über Fördermöglichkeiten zu informieren, und weitere Informationen zur Verfügung zu stellen, die eine Projektbeantragung und Projektumsetzung im grenzüberschreitenden Kontext erleichtern. Von dieser grenzüberschreitenden Allianz profitieren knapp 40 000 Studierende.

Partner: Hochschule Offenburg, Hochschule Karlsruhe, Alsace Tech, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule Furtwangen, Hochschule Kaiserslautern.

Das Projekt SERIOR (Security, Risk, Orientation) betrifft den Aufbau der interkulturellen und interdisziplinären „Upper Rhine Trinational Graduate Academy Security-Risk-Orientation“. Durch dieses Projekt wollen die sechs oberrheinischen Universitäten die immateriellen Forschungskapazitäten im Themenfeld Risikomanagement bestmöglich und nachhaltig erweitern. Weiterhin bietet die Graduate Academy SERIOR Qulifizierungsangebote für Doktorand/innen und Postdoktorand/innen sowie Veranstaltungsformate zum Thema Wissenstransfer in Kooperation mit Unternehmen, Politik, Verwaltungen und NGOs. Eingebunden sind wissenschaftliche Akteure, die für die Qualifizierung und Betreuung von Nachwuchswissenschaftlern führende Verantwortung tragen, Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik am Oberrhein kooperieren mit dem Projekt als assoziierte Partner

Partner: Universität Koblenz-Landau, Universität Freiburg, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Basel, Universität Haute-Alsace, Universität Straßburg, CNRS-Alsace, École Nationale du Génie de l’Eau et de l’Environnement de Strasbourg, Schweizer Eidgenossenschaft, Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Weitere Informationen: www.serior.eu

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Mit dem Aufbau des „Oberrheinischen Clusters für Nachhaltigkeitsforschung“ sollen die wissenschaftliche Exzellenz einerseits und die Interaktionen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft am Oberrhein zu Fragen von „governance of sustainable growth“ gestärkt werden. Der Cluster deckt zudem das inhaltlich-thematische Feld Nachhaltigkeit im Kontext des European Campus ab. Ziel des Projekts URCforSR ist der Aufbau einer stabilen, langfristig ausgelegten und leistungsfähigen Governance-Struktur für grenzüberschreitende Kooperationen. Weitere Themen der Forschungskooperation umfassen ein nachhaltiges Ressourcenmanagement, Transformationsprozesse und technologischer Wandel, Energie und Infrastruktur, gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen sowie Multikulturalismus.

Partner: Universität Freiburg, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Haute-Alsace, Universität Straßburg, Universität Basel, Universität Koblenz-Landau.

Weitere Informationen: www.sustainability-upperrhine.info

logoclim-ability-larg-50mm-quadri-hdZiel des Projektes „Clim’ability“ ist es, maßgeschneiderte Evaluationsmethoden und Anpassungsstrategien für die Unternehmen des Oberrheingebietes an die Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Die besondere Herausforderung dieses Vorhabens liegt dabei in der transnationalen Komponente im Dreiländereck Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Das in diesem Projekt verfolgte Ziel ist die Identifikation von Vulnerabilitäten (Verletzlichkeit durch den Klimawandel) , Problemen und Herausforderungen des Klimawandels mit dem die Unternehmen konfrontiert sind, um ihnen angemessene Dienstleistungen anzubieten. Im Rahmen der Forschung für „Clim’ability“ wird die Arbeit im Verbund mit der CCI Alsace zu einer genauen Charakterisierung der Klimarisiken im Elsass und am Oberrhein führen.

Partner: INSA de Strasbourg, Universität Freiburg, Deutscher Wetter Dienst, TRION – Climate, Universität Koblenz-Landau, Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen – Rheinland-Pfalz, CCI Alsace, Météo France, Universität Haute-Alsace,Universität Basel, Universität Lausanne, Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Basel-Stadt, Technische Universität Kaiserslautern.

logo2-neurocampusDer NeuroCampus, dem das Neurex-Wissenschaftsnetzwerk zugrunde liegt, trägt wirkungsvoll dazu bei, das Oberrheingebiet zu einem Raum für Exzellenzausbildung in Neurowissenschaften zu machen, und wirkt an der Stärkung und Strukturierung der Neurowissenschaften im Oberrheingebiet mit. Geplant ist ein Exzellenzprogramm mit integriertem Ausbildungsansatz ausgehend von der Komplementarität der Partneruniversitäten (Straßburg in Frankreich, Freiburg in Deutschland und Basel in der Schweiz), um einerseits Fachkompetenzen und andererseits das Allgemeinwissen zu erhöhen. Vielfalt und wissenschaftliches Niveau des Ausbildungsprogramms ermöglichen einen individuellen Zuschnitt (auf Studenten, Forscher, Angehörige von Gesundheitsberufen und die breite Öffentlichkeit). Das Ausbildungsprogramm trägt zur verbesserten internationalen Wahrnehmbarkeit der Neurowissenschaften im Oberrheingebiet bei.

Partner: Neurex, Universität Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg, Region Alsace, Eurometropole Strasbourg, Département du Bas-Rhin, CNRS, INSERM, Universität Straßburg, Hôpitaux Universitaires de Strasbourg, Universitäre Psychiatrische Klinik Basel, Schweizerische Eidgenossenschaft, Universität Basel, Kanton Basel-Stadt, Kanton Basel-Landschaft.

logo-rarenetDas RARENET-Netzwerk zielt auf die Optimierung der Betreuung der von seltenen und komplexen Krankheiten betroffenen Patienten der Trinationalen Metropolregion Oberrhein ab und setzt dabei auf die selbstständige und übergreifende Bildung und Information der unterschiedlichen Zielgruppen (Gesundheitsfachleute, Lehrende, Forscher, Sachverständige und Laien aber auch Studenten, Unternehmen, technisches Personal und nicht zu vergessen, die Patienten und ihre Verbände sowie die breite Öffentlichkeit) sowie auf die Zusammenschaltung und Wechselwirkung zwischen unterschiedlichen Akteuren. Auch wenn die Mehrzahl dieser Krankheiten genetisch bedingt ist, werden einige von ihnen im starken Maße von der Umwelt beeinflusst. Das patientenorientierte Projekt verbindet klassische Bildungsmodalitäten mit der Verwendung der IKT. Es bezieht alle Akteure in eine aktive Bildungsmaßnahme rund um die Zusammenstellung einer biologischen, gemeinsamen, gespiegelten Sammlung und die Analyse dieser Proben zur Verbesserung der Diagnose und Kenntnis dieser Pathologien ein. Diese Maßnahmen erhöhen den Bekanntheitsgrad und Wirkungskreis des Europäischen Campus’.

Partner : Université de Strasbourg, Hôpitaux Universitaires de Strasbourg, GIE CERBM-IGBMC, CNRS Alsace, Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsmedizin Mainz, Universitätsklinikum Heidelberg

Assoziierte Partner : Universitätskliniken für Zahnmedizin Basel, Universitätsklinikum Heidelberg – ZSE  Städtisches Klinikum Karlsruhe, ACURA Rheumazentrum Baden-Baden, Hôpital Civil Pasteur Colmar, Hôpital Civil Emile Muller Mulhouse, CHU de Reims, CH Belfort Montbéliard, CHRU de Besançon, CHRU de Nancy, CHR de Metz-Thionville, Hôpitaux Privés de Metz, CHU de Dijon, AP-HP, Centre de Santé Dentaire de la Ville de Strasbourg, SVK-ASP, Oberrheinische Zahnärztegesellschaft, Hypophosphatasie Europe, AFM Téléthon, Association Lupus France, Association française du Lupus et autres maladies auto-immunes, Hypophosphatasie Deutschland e.V., Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V., Rheumaliga – Baden-Württemberg e.V., CHARGE Syndrom e.V., Bundesverband Williams-Beuren-Syndrom e.V., Familienhilfe-Polyposis coli e.V., Lupus diagnostic EUROIMMUN Medizinische Labordiagnostika AG Lübeck, Inoviem Scientific, Phadia GmbH.

Weitere Informationen unter: www.rarenet.eu

Im Rahmen des Projektes soll eine neue Strategie für das Recycling von Ausbauasphalt ohne Zusatz von bitumenhaltigen Bindemitteln für verkehrsschwache, kommunale Straßen in der Region Oberrhein entwickelt werden. Ziele der entwickelten Strategie sind die Gewährleistung einer hohen Recyclingrate von Ausbauasphalt, die Einschränkung der negativen Einflüsse auf die Umwelt und die Reduzierung der Straßenerhaltungskosten. Dadurch sollen Asphalte optimal wiederverwertet werden um bedeutende ökologische und wirtschaftliche Gewinne für verkehrsschwachen kommunalen Straßen, die ungefähr 50% des Straßennetzes der Oberrheinregion betragen, erzielt werden.

Partner: INSA de Strasbourg, Regionalverband Mittlerer Oberrhein, Stadt Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe, Südwest Asphalt GmbH & Co KG, Hochschule Karlsruhe, CEREMA, Département du Haut-Rhin, Département du Bas-Rhin, LABINFRA (Groupe Hydro-géotechnique), Société Alsacienne de Recyclage des Matériaux, Swiss Federal Laboratories for Materials Science – EMPA, Ziegler AG –  Bauunternehmung, Fachhochschule Nordwestschweiz, Colas Est, Deutsches Asphaltinstitut, Bundesanstalt für Straßenwesen.

Das Ziel dieses grenzüberschreitenden Projekts ist folgende zwei auf MIC-Molekülen basierende Diagnostiktests technisch und klinisch zu validieren: ein Molekular-Diagnostik-Test, um im Bereich Knochenmarktransplantation die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger auf der DNA-Ebene zu testen, sowie ein Serologie-Diagnostik-Test, um die Menge an anti-MIC-Antikörpern in Seren von nierentransplantierten Patienten zu messen. Jeder Test wird in zwei Stufen validiert. Die erste Stufe wird technologisch sein und ermöglichen, das aktuelle „Forschungsformat“ der Methoden so zu entwickeln, dass sie in einem Routinelabor und an dessen neuesten Technologien angepasst werden (Luminex und Next-Generation Sequencing). Die zweite Stufe wird klinisch sein und besteht aus einer großen retrospektiven Studie mit Proben von Transplantationspatienten aus Freiburg, Basel und Heidelberg. Der Molekular-Diagnostik-Kit wird für die Knochenmarktransplantation, die eine hohe Kompatibilität zwischen Spendern und Empfängern benötigt, verwendet werden. Der Serologie-Diagnostik-Kit wird hauptsächlich für Nieren-Transplantationen angewendet, bei denen eine schädliche Rolle der Anwesenheit von Anti-MIC-Antikörpern bewiesen wurde. Am Ende des Projektes werden diese Tests in der klinischen Praxisroutine verwendbar sein, um die Häufigkeit von GvH-Reaktion (Transplantat gegen Wirt) im Knochenmarktransplantation-Bereich und die Anzahl der Abstoßungsreaktionen der Nierentransplantate zu reduzieren. Auf der Basis von soliden internen Daten, sind wir nämlich überzeugt, dass der Zeitpunkt ideal ist für einen massiven Wissenstransfer von grundlegender Forschung in die klinische Routine.

Partner: Universität Straßburg, Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Basel-Landschaft, Kanton Basel-Stadt, Kanton Aargau, Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsklinikum Heidelberg, Universität Mainz, Universitätsspital Basel.

logo-nanotransmedMithilfe eines multifunktionalen Ansatzes, der auf der Chemie dendritischer Makromoleküle beruht, möchte Nanotransmed sich den Herausforderungen einer frühzeitigen Diagnose von Krankheiten und der Verfolgung des Entzündungsverlaufs und des Verlaufs der Gefäßbildung nach der Implantation stellen. Ziel ist dabei die Behandlung der Patienten zu verbessern. Dieser Ansatz soll es ermöglichen, mit einem einzigen Werkzeug der Nanomedizin eine erhöhte Stabilität in vivo, eine reduzierte Toxizität, spezifische Kapazitäten der Eingrenzung und antibakterielle Eigenschaften zu erreichen. Nanotransmed wird somit dendritische MRT und Ultraschallsonden für die frühe und gezielte Diagnose und die Behandlung von Krebs durch Kombinationstherapie sowie für die Visualisierung von Entzündungseffekten von Implantaten entwickeln. Nanotransmed wird ebenfalls intelligente, da sich selbst verteidigende, dendritische Implantate entwickeln, um die mikrobielle Besiedlung bei der Einsetzung künstlicher Implantate zu vermeiden.

Partner: CNRS, Kanton Basel-Landschaft, Universitätsklinikum Freiburg, Universität Heidelberg, Eucor- The European Campus GECT, INSERM, Universität Straßburg, Universität Haute-Alsace, Universitätsspital Basel, CELLEC BIOTEK AG, Kanton Basel-Stadt, Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Aargau, Universitätsmedizin Mainz.

VITIFUTUR ist ein grenzüberschreitendes Exzellenzcluster aus Praxis und Wissenschaft, das der Forschung und Innovation für nachhaltigen Weinbau sowie dem Wissenstransfer und der Weiterbildung dient. Mit dem Projekt VITIFUTUR wird die Weinindustrie in der Region Oberrhein verstärkt in transnationale Forschungs- und Innovationsvorhaben zur Förderung des nachhaltigen Weinbaus einbezogen. Die Einrichtung einer Transnationalen Akademie für angewandte Weinbauforschung dient der praxisnahen Weiterbildung von Nachwuchswissenschaftlern und Führungskräften aus der Weinwirtschaft.

Partner: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg,  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Karlsruher Institut für Technologie, Universität Koblenz-Landau, RLP AgroScience, Jülius-Kühn I-Institut, Dienstleitungszentrum Ländlicher Raum Rheinland Pfalz (DRL), Université de Haute Alsace – Laboratoire Vigne Biotechnologies et environnement, CNRS – Institut de biologie moléculaire des plantes, INRA Grand Est-Colmar, Université de Bâle / Universität Basel.

Assoziierte Partner: Rebschule V&M Freytag GbR, Bauern-und-Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V., Badischer Weinbauverband e.V., Pépinières Jenny, Conseil Interprofessionnel des vins d’Alsace (CIVA), Bioreba AG.

Mehrere invasive Arten stellen für die Kulturpflanzen im Obst- und Weinbau am Oberrhein eine Bedrohung dar u. können die Naturräume stören. Daher gehen Deutschland, Frankreich und die Schweiz gemeinsam der Frage nach, wie Kulturpflanzen und angrenzende Ökosysteme nachhaltig gegen invasive Schaderreger geschützt werden können. Ziele des Projekts sind die Erfassung der Verbreitung und Ausbreitungsdynamik invasiver Schaderreger, die Weiterentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen des Integrierten Pflanzschutzes gegen invasive Schaderreger sowie die Sicherung der Wirtschaftlichkeit der Wein-und Obstbauerzeugung. Dafür sollen grenzüberschreitende Monitoringstrategien entwickelt und umgesetzt und ihre Ergebnisse für BeraterInnen und landwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung gestellt werden. Ein in grenzüberschreitende Geodatendienste und Internetplattformen integriertes Prognosemodell ist u.a. ebenfalls vorgesehen.

Partner: Dienstleitungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP), Julius-Kühn Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI),  Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg, RLP AgroScience, Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (WBI), Association du verger expérimental d’Alsace (VEREXAL), Chambre Régionale d’Agriculture Grand Est (CRAGE), Chambre d’Agriculture d’Alsace (CARA), Conseil Interprofessionnel des Vins d’Alsace (CIVA), Fédération régionale de défense contre les organismes nuisibles en Alsace, Institut Français de la Vigne et du Vin (IFV), Institut National de la Recherche Agronomique (INRA), Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Kanton Aargau mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg, Kanton Basel-Landschaft mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain, Kanton Solothurn mit dem Bildungszentrum Wallierhof.

Assoziierte Partner: Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB), Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald; Landratsamt Karlsruhe; Landratsamt Ludwigsburg, Landratsamt Ortenaukreis, Comptoir agricole de Hochfelden (CAH), Coopérative Agricole de Céréales-Ampelys (CAC), Groupe Armbruster, Vitisphère-Alsace

Im Hinblick auf die Herausforderungen, die intensive Nutzung von chemischen Mitteln zu reduzieren und die Luftqualität beim Vermeiden der Verflüchtigung von Künstdüngern zu bewahren, hat dieses Projekt zum Ziel, die Umsetzung von agrarökologischen Prinzipien durch die Vernetzung von landwirtschaftlichen Betrieben und Einrichtungen der angewandten Forschung weiter zu verbreiten. In diesem Rahmen werden die verschiedene agrarökologische Lösungen für die Oberrheinregion entwickelt und den Landwirten näher gebracht.

Partner: Arvalis-Institut du végétal, Agentur ANNA, Rauch Landmaschinenfabrik, GmbH, Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Landwirtschaftliches Technologie Zentrum Augustenberg, Institut National de la Recherche Agronomique (Alsace), Université de Haute-Alsace, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (Stuttgart), Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Suisse), Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (Speyer), Chambre d’agriculture d’Alsace, Association pour la relance Agronomique en Alsace, Chambre régionale d’agriculture Grand Est, Association de surveillance et d’études de la qualité de l’air en Alsace, Région Grand Est.

Assoziierte Partner: Regierungspräsidium Freiburg, Badischer landwirtschaftlicher Hauptverband, Universität Hohenheim, Internationaler Mais und Informationsring, Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländischen Räume Schwäbisch, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, Pfälzische Früh-Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft w. V., Comptoir agricole de Hochfelden, Institut national de la recherche agronomique, Université de Haute Alsace, Coopérative agricole des céréales Ampelys, APCO, RITTMO, Direction régionale de l’Alimentation, de l’Agroculture et de la Forêt Grand Est, KUHN S.A, Institut Transfrontalier d’application et de développement agronomique, Forschung Institut für biologischen Landbau, Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain.

INTER-RELIGIO ist ein Projekt, um Herausforderungen im interreligiösen Zusammenleben anzugehen. Das Zusammenleben und die Integration von Religionsgemeinschaften in Gesellschaften stellen eine Herausforderung sowohl in Deutschland, Frankreich, als auch in der Schweiz dar. Hochschullehrer wollen diese durch Wissensaustausch, Forschung und Exzellenzausbildung sowie Spitzeninnovation bewältigen. INTER-RELIGIO ist ein grenzüberschreitendes europäisches Netzwerk, an welches sich ein Konsortium von 6 Bildungseinrichtungen aus dem Oberrhein beteiligt. Aufgrund der Entwicklung von Ausbildungs-und Forschungsangeboten, die die zeitgenössischen interreligiösen Herausforderungen angehen, wird die Initiative als hoch innovativ angesehen: Es wird ein Universitätsdiplom „Religiöse Pluralität in Theorie und Praxis“ für Fachleute (Geistliche, religiöse Führungspersonen, Pfarrer, Lehrer…) und Ehrenamtliche (Mitglieder von Vereinigungen) aus dem interreligiösen Bereich angeboten. Darüber hinaus wird ein Master „Interreligiöse Studien“ geschaffen, der angewandtes Wissen in dem Bereich für Studierende aus einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektive vermittelt.

Partner: Université de Strasbourg, Universität Basel, Schweizerische Eidgenossenschaft, Kanton Basel-Landschaft, Kanton Basel-Stadt, Universität Tübingen, Universität Heidelberg.

Assoziierte Partner: Universität Freiburg, Hochschule für Judische Studien Heidelberg.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines europaweit einzigartigen Konzepts, das die grenzüberschreitende Nutzung im Bereich Großforschungsinfrastrukturen zwischen den 14 am Projekt beteiligten Forschungseinrichtungen fördert. Bis zum Projektabschluss im Jahr 2020 wollen die Projektpartner gemeinsam eine Bestandsaufnahme der Forschungsinfrastruktur für den Oberrhein erstellen und eine digitale Datenbank einrichten. Außerdem soll eine Gesamtstrategie für ein erfolgreiches, grenzüberschreitendes Modell entwickelt werden, um die gemeinsame grenzüberschreitende Nutzung bestehender Infrastrukturen und die wissenschaftliche Verzahnung am Oberrhein weiter voranzutreiben. In diesem Rahmen wird auch die Realisierung einer Großforschungseinrichtung in Erwägung gezogen.

Projektpartner: Universität Freiburg, Université de Strasbourg, Karlsruher Institut für Technologie, Université de Haute-Alsace, Hochschule Offenburg, Hochschule Karlsruhe, Hochschule Furtwangen, Centre National de la Recherche Scientifique

Assoziierte Partner: Universität Koblenz-Landau, SATT Conectus Alsace, INSA Strasbourg, Inserm, Universität Basel, Fachhochschule Nordwestschweiz

Das Projekt Upper Rhine 4.0 zielt auf den Aufbau eines trinationalen grenzüberschreiten-den Kompetenznetzwerkes zur Industrie 4.0 in der Region Oberrhein ab. Das übergeordnete Ziel ist es, die Industrie der Region konkurrenzfähiger zu machen. Es geht um die Schaffung von Arbeitsplätzen, Technologie- und Wissenstransfer zwischen privater und öffentlicher Forschung und die Weiterentwicklung der einzelnen Industriebereiche. Upper Rhine 4.0 soll zu einem Kompetenzzentrum beim Einstieg in Industrie 4.0 am Oberrhein werden.

Die Hauptaktivitäten des Projekts zielen auf Vernetzung und Kooperation, Technologiepartnerschaften, Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Schaffung neuer Chancen für Unternehmen am Oberrhein ab. Durch das grenzüberschreitende Netzwerk werden KMU und KMI bei dem Übergang zur Industrie der Zukunft unterstützt. Langfristig soll es dadurch möglich sein, die Region als Referenzgebiet und technologisches Schaufenster für das Zukunftswerk in Europa zu positionieren.

 

Projektpartner: Hochschule Furtwangen, Alsace Digitale, Alsace Innovation, AlsaceTech, BaselArea.Swiss, CCI Alsace Eurométropole, Fachhochschule NORDWESTSCHWEIZ, Hightech Zentrum Aargau, Hochschule Karlsruhe, Hochschule Offenburg, Rhénatic, Pôle numérique en Alsace, Université de Haute Alsace, Université de Strasbourg

Assoziierte Partner: ADIRA, Agence de développement d’Alsace, Bwcon – Baden-Württemberg: Connected e.V., CAFA-RSO: Club d’Affaires franco-allemand du Rhin-Supérieur, CONNECT Dreiländereck, Duale Hochschule Baden-Württemberg DHBW, Eucor – The european campus, Fraunhofer IWM, Haute-Ecole Arc, Hochschule Kaiserslautern, microTEC Südwest e.V., Mulhouse Alsace Agglomération, Région Grand Est, Société Industrielle de Mulhouse, WRO – Wirtschaftsregion Ortenau

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