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Neue Strategie der Trinationalen Metropolregion Oberrhein: Engagement für zukunftsweisende Kooperationsschwerpunkte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Im Rahmen der Verhandlungen über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen der EU und der Vorbereitung der neuen EU-Kohäsionspolitik haben die Akteure der Trinationalen Metropolregion Oberrhein beschlossen, die aktuelle Strategie für den Oberrhein zu überarbeiten und zu verlängern. Dabei geht es unter anderem darum, neue Themen von regionaler Bedeutung zu berücksichtigen und eine Grundlage für das neue Programm Interreg Oberrhein VII nach 2028 zu schaffen, einem wichtigen Finanzierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein.

Im Rahmen der Interreg-Programme finanziert die Europäische Union im Rahmen ihrer Kohäsionspolitik seit nunmehr über 35 Jahren grenzüberschreitende Projekte in der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinregion. Für den nächsten Programmplanungszeitraum 2028–2034 werden erneut europäische Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

Die „neuen Herausforderungen“ des Oberrheins und der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren wurden Ende 2025 im Rahmen von Fachsitzungen identifiziert und anschließend auf der Sitzung der Säule Politik am 19. Dezember 2025 politisch erörtert. Im Juni wurden die Prioritäten der neuen Strategie von den Vertreterinnen und den Vertretern der Säule Politik der Trinationalen Metropolregion Oberrhein verabschiedet.

Forschung und Innovation als Hebel für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Region gehören zu den Prioritäten der künftigen Strategie, die voraussichtlich 2027 verabschiedet wird, nachdem Maßnahmen und Initiativen zur Erreichung dieser großen strategischen Ziele ermittelt wurden.

In diesem Zusammenhang mobilisiert die Säule Wissenschaft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein ihre Partner, um Themen für die Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte zu identifizieren und zu entwickeln. Insbesondere die Themenbereiche Künstliche Intelligenz sowie Quantenwissenschaften und -technologien wurden als vielversprechende Bereiche für zukünftige Kooperationen am Oberrhein identifiziert. Zu diesem Zweck werden im Herbst strategische Workshops zur Vernetzung und zur gemeinsamen Entwicklung grenzüberschreitender Maßnahmen organisiert. Im Vorfeld ermöglicht eine Online-Umfrage Forschenden sowie Akteuren aus den Bereichen Innovation und Wissenstransfer, Themen und Projektideen einzubringen, die für den Oberrhein relevant sind.

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an das Koordinationsbüro der Säule Wissenschaft.

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Neue Strategie der Trinationalen Metropolregion Oberrhein: Engagement für zukunftsweisende Kooperationsschwerpunkte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen