Für den langfristig geplanten Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland richtet die Bundesregierung drei Forschungshubs ein. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Drei Hubs für die Fusionsforschung – Ökosysteme, die Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups für Innovationen verzahnen – hatte das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zur Förderung ausgeschrieben. Am 29. Juli wurde die Entscheidung bekannt gegeben: Einer der Hubs kommt nach Baden-Württemberg an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das BMFTR fördert den Hub zu Beginn mit rund 30 Millionen Euro und setzt langfristig auf Karlsruhe als zentraler Nukleus für die Industrialisierung der Fusionstechnologie.
Während sich die zwei weiteren Hubs auf Magnet- bzw. Laserfusion konzentrieren, zielt der Karlsruher Hub auf Grundlagentechnologien, die die Voraussetzung dafür sind, die Chancen sowohl in der Magnet- als auch Laserfusion nutzen zu können. Das KIT verfolgt dabei das klare Ziel, den Transfer in industrielle Anwendungen zu beschleunigen und langfristig in Deutschland und Europa Lieferketten aufzubauen und Wertschöpfung zu ermöglichen.
Mehr Informationen: KIT wird Forschungshub für Fusionstechnologie: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
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