{"id":16223,"date":"2026-05-26T14:03:59","date_gmt":"2026-05-26T12:03:59","guid":{"rendered":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/?p=16223"},"modified":"2026-05-26T14:04:17","modified_gmt":"2026-05-26T12:04:17","slug":"neuer-koalitionsvertrag-in-baden-wuerttemberg-ein-starker-impuls-fuer-die-wissenschaftliche-zusammenarbeit-am-oberrhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/neues\/neuer-koalitionsvertrag-in-baden-wuerttemberg-ein-starker-impuls-fuer-die-wissenschaftliche-zusammenarbeit-am-oberrhein\/","title":{"rendered":"Neuer Koalitionsvertrag in Baden-W\u00fcrttemberg: Ein starker Impuls f\u00fcr die wissenschaftliche Zusammenarbeit am Oberrhein"},"content":{"rendered":"<p>Im Anschluss an die Landtagswahlen 2026 haben die Gr\u00fcnen und die CDU ihren neuen Koalitionsvertrag f\u00fcr den Zeitraum 2026\u20132031 vorgestellt. Dieser Regierungsvertrag legt die politischen Leitlinien f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre fest und legt in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Innovation einen klaren Schwerpunkt auf die St\u00e4rkung der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere in der Oberrheinregion.<!--more--><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen, technologischen und \u00f6kologischen Wandels will die Koalition Baden-W\u00fcrttemberg als einen der wichtigsten europ\u00e4ischen Wissenschafts- und Innovationsstandorte festigen. Die Strategie basiert auf der St\u00e4rkung der Hochschulen, der Forschungsinfrastrukturen und der Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere in der Oberrheinregion. Der Vertrag unterstreicht die strategische Rolle dieses trinationalen Raums, der Baden-W\u00fcrttemberg mit den benachbarten franz\u00f6sischen Regionen und der Nordwestschweiz verbindet. Dank ihres dichten Netzwerks aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Industrieakteuren gilt diese Region als Schl\u00fcsselgebiet f\u00fcr die Entwicklung gemeinsamer Innovationsprojekte.<\/p>\n<p>Die Landesregierung m\u00f6chte die trinationale Metropolregion Oberrhein als integrierten Forschungs- und Innovationsraum st\u00e4rken. Ziel ist es, die bestehenden Netzwerke zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und \u00f6ffentlichen Akteuren zu festigen und deren Sichtbarkeit und Wirksamkeit auf europ\u00e4ischer Ebene zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Der Vertrag sieht zudem eine verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung grenz\u00fcberschreitender Forschungskooperationen vor, um die Gr\u00fcndung internationaler Konsortien zu erleichtern und die F\u00e4higkeit der regionalen Akteure zum Zugang zu europ\u00e4ischen F\u00f6rdermitteln zu verbessern. Besonderes Augenmerk gilt den Programmen \u201eHorizont Europa\u201c und \u201eInterreg\u201c, die als wesentliche Hebel f\u00fcr die Entwicklung gemeinsamer Projekte angesehen werden. Die \u201eWissenschaftsoffensive\u201c als einzigartiges F\u00f6rderinstrument, das europ\u00e4ische und regionale F\u00f6rdermittel f\u00fcr den Wissens- und Technologietransfer am Oberrhein b\u00fcndelt, wird im Koalitionsvertrag als eine fortzuf\u00fchrende Initiative genannt.<\/p>\n<p>Das Wissens- und Innovationstransfer bildet einen zentralen Schwerpunkt des Koalitionsvertrages. Der Text f\u00f6rdert eine st\u00e4rkere Ann\u00e4herung zwischen Forschung und Industrie, insbesondere in den Bereichen Zukunftstechnologien wie k\u00fcnstliche Intelligenz, digitale Technologien, Biowissenschaften und nachhaltige Transformation. Ziel ist es, die Innovationsf\u00e4higkeit der Region zu st\u00e4rken und die Entwicklung konkreter L\u00f6sungen aus der Forschung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Der Vertrag betont zudem die Notwendigkeit, Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch eine stabile und planbare Finanzierung zu unterst\u00fctzen, sowie die Bedeutung einer Steigerung der Attraktivit\u00e4t des regionalen Wissenschaftssystems f\u00fcr internationale Talente.<\/p>\n<p>Insgesamt best\u00e4tigt dieser neue politische Rahmen eine klare Ausrichtung: Baden-W\u00fcrttemberg zu einem europ\u00e4ischen Innovationsmotor zu machen und den Oberrhein als Vorzeigeregion f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit zu positionieren, die in der Lage ist, akademische Exzellenz, industrielle Innovation und gesellschaftliche Herausforderungen miteinander zu verbinden. Der Verbund Eucor &#8211; the European Campus wird in diesem Zusammenhang explizit erw\u00e4hnt.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/www.landtagswahl-bw.de\/landtagswahl-2026\/koalitionsvertrag-gruene-cdu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.landtagswahl-bw.de\/landtagswahl-2026\/koalitionsvertrag-gruene-cdu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Anschluss an die Landtagswahlen 2026 haben die Gr\u00fcnen und die CDU ihren neuen Koalitionsvertrag f\u00fcr den Zeitraum 2026\u20132031 vorgestellt. 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