{"id":16171,"date":"2026-05-26T11:53:43","date_gmt":"2026-05-26T09:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/?p=16171"},"modified":"2026-05-26T11:53:43","modified_gmt":"2026-05-26T09:53:43","slug":"das-kit-und-die-stadt-karlsruhe-verstaerken-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-der-stadtforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/neues\/das-kit-und-die-stadt-karlsruhe-verstaerken-ihre-zusammenarbeit-im-bereich-der-stadtforschung\/","title":{"rendered":"Das KIT und die Stadt Karlsruhe verst\u00e4rken ihre Zusammenarbeit im Bereich der Stadtforschung"},"content":{"rendered":"<p>Das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) und die Stadt Karlsruhe m\u00f6chten ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Stadtforschung und Raumentwicklung intensivieren. Diese verst\u00e4rkte Zusammenarbeit zielt darauf ab, den komplexen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Wandel der St\u00e4dte besser zu begegnen, insbesondere in den Bereichen Resilienz, Nachhaltigkeit und soziale Innovation. In diesem Zusammenhang haben die beiden Partner eine Absichtserkl\u00e4rung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Rahmen transdisziplin\u00e4rer Forschungsprojekte zu strukturieren. Die offizielle Unterzeichnung fand am 5. Mai 2026 in Karlsruhe in Anwesenheit des Pr\u00e4sidenten des KIT, Prof. Jan S. Hesthaven, und des Karlsruher Oberb\u00fcrgermeisters Dr. Frank Mentrup statt.<!--more--><br \/>\nDiese Zusammenarbeit basiert auf einer gemeinsamen \u00dcberzeugung: Der Wandel der St\u00e4dte angesichts der aktuellen Herausforderungen erfordert eine enge Interaktion zwischen Wissenschaft, \u00f6ffentlichen Akteuren und der Gesellschaft. Ziel ist es daher, Ans\u00e4tze der angewandten Forschung zu entwickeln, die es erm\u00f6glichen, st\u00e4dtische Herausforderungen direkt in wissenschaftliche, p\u00e4dagogische und ko-konstruktive Aktivit\u00e4ten zur L\u00f6sungsfindung zu integrieren.<\/p>\n<p>Zu den Schwerpunkten geh\u00f6ren die Einrichtung von transdisziplin\u00e4ren Forschungsprojekten in Form von \u201eReallabors\u201c (lebendigen Laboren) sowie die Entwicklung von Formaten f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigeren Austausch zwischen Forschern, Verwaltungen und B\u00fcrgern. Diese Ma\u00dfnahmen erm\u00f6glichen es, L\u00f6sungen unter realen Bedingungen zu testen und wissenschaftliche Erkenntnisse besser mit den Bed\u00fcrfnissen vor Ort zu verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit sieht zudem eine st\u00e4rkere Einbindung st\u00e4dtischer Fragestellungen in die Ausbildungsg\u00e4nge vor, um die Verbindung zwischen Lehre, Forschung und \u00f6ffentlichem Handeln zu st\u00e4rken. Die wissenschaftlichen Kompetenzen des KIT und die Daten aus der Stadt Karlsruhe werden geb\u00fcndelt, um konkrete Projekte vor Ort voranzutreiben.<\/p>\n<p>Ein zentraler Bestandteil dieser Dynamik ist die Schaffung von SPARK, einem neuen Raum f\u00fcr transdisziplin\u00e4re und menschenzentrierte Forschung in der N\u00e4he der Karlsruher Innenstadt. Dieser Ort wird im Sommer 2026 seine T\u00fcren \u00f6ffnen und Forscher, Studierende sowie nicht-akademische Akteure willkommen hei\u00dfen, um gemeinsam an der Entwicklung innovativer L\u00f6sungen zu arbeiten. SPARK verk\u00f6rpert den Willen des KIT, seine Vision \u201eScience for Impact\u201c zu einem noch st\u00e4rker auf Zusammenarbeit ausgerichteten Ansatz unter dem Motto \u201eCo-creating impact\u201c weiterzuentwickeln. SPARK wird in Zusammenarbeit zwischen mehreren Einrichtungen des KIT entwickelt, darunter das Institut f\u00fcr Technologiebewertung und Systemanalyse (ITAS), das KIT-Zentrum f\u00fcr Mensch und Technologie sowie das Institut f\u00fcr Wirtschaftsinformatik.<br \/>\nEs ist Teil einer umfassenderen Dynamik, die darauf abzielt, den nachhaltigen und resilienten Wandel von St\u00e4dten zu unterst\u00fctzen. Diese Initiative f\u00fcgt sich zudem in die strategischen Leitlinien des KIT ein, das aktiv zur Bew\u00e4ltigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, nachhaltige Bewirtschaftung nat\u00fcrlicher Ressourcen oder auch den gesellschaftlichen Wandel im Angesicht neuer Technologien beitragen will.<\/p>\n<p>Als Forschungsuniversit\u00e4t innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft verbindet das KIT wissenschaftliche Exzellenz mit anwendungsorientierter Ausrichtung, um konkrete L\u00f6sungen im Dienste der Gesellschaft zu f\u00f6rdern.<br \/>\nWeitere Informationen (Quellen): <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news870101\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/idw-online.de\/de\/news870101<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) und die Stadt Karlsruhe m\u00f6chten ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Stadtforschung und Raumentwicklung intensivieren. 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