{"id":15922,"date":"2026-03-06T11:09:48","date_gmt":"2026-03-06T10:09:48","guid":{"rendered":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/?p=15922"},"modified":"2026-03-06T11:09:48","modified_gmt":"2026-03-06T10:09:48","slug":"start-der-neuen-projekte-der-wissenschaftsoffensive-in-karlsruhe-die-grenzueberschreitende-zusammenarbeit-staerkt-die-innovationskraft-der-oberrheinregion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/neues\/start-der-neuen-projekte-der-wissenschaftsoffensive-in-karlsruhe-die-grenzueberschreitende-zusammenarbeit-staerkt-die-innovationskraft-der-oberrheinregion\/","title":{"rendered":"Start der neuen Projekte der Wissenschaftsoffensive in Karlsruhe: die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit st\u00e4rkt die Innovationskraft der Oberrheinregion. \u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung wurden die sieben neu ausgew\u00e4hlten Projekte der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein erstmals \u00f6ffentlich vorgestellt. Im Zentrum der Veranstaltung, die auf dem Campus Technologiepark der Hochschule Karlsruhe stattfand, stand die Pr\u00e4sentation dieser Vorhaben sowie die Sichtbarmachung der grenzregionalen Zusammenarbeit als entscheidender Erfolgsfaktor f\u00fcr Spitzeninnovation in Europa. Die sieben Projektkonsortien, bestehend aus bi- oder trinationalen Forschungsteams und ihren Industriepartnern aus Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz, der Region Grand Est sowie der Nordwestschweiz, liefern konkrete Beitr\u00e4ge in strategischen Bereichen wie Energiewende und Energieeffizienz durch den Einsatz von KI, den Einsatz von Quantentechnologien im Dienste der Medizin von morgen oder auch die Pr\u00e4vention von Klima- und Umweltrisiken. <!--more--><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen zum Mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen der Europ\u00e4ischen Union setzte die Veranstaltung ein starkes Signal: Die Oberrheinregion demonstriert, wie europ\u00e4ische, nationale und regionale Initiative und Programme strategisch geb\u00fcndelt werden k\u00f6nnen, um wissenschaftliche Exzellenz in konkrete technologische L\u00f6sungen mit gesellschaftlichem Mehrwert zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Publikum setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschullandschaft am Oberrhein, Forschenden, Akteurinnen und Akteuren des Innovations\u00f6kosystems, Unternehmen sowie politischen Entscheidungstr\u00e4gern zusammen. Der interdisziplin\u00e4re und sektor\u00fcbergreifende Austausch unterstrich die Rolle der Region als integrierter Forschungs- und Innovationsraum.<\/p>\n<p>\u201eMit der Wissenschaftsoffensive setzen wir in der Oberrheinregion ein starkes Zeichen f\u00fcr Zusammenhalt und Kooperation \u00fcber Grenzen hinweg und damit f\u00fcr ein wettbewerbsf\u00e4higes und lebenswertes Europa\u201c, sagte Markus Wiedemann, Abteilungsleiter im Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-W\u00fcrttemberg, in seiner Einf\u00fchrungsrede.<\/p>\n<h2>Die Wissenschaftsoffensive am Oberrhein<\/h2>\n<p>Die Wissenschaftsoffensive ist ein strategisches F\u00f6rderinstrument der Trinationalen Metropolregion Oberrhein, deren Ziel es ist, Technologietransferprojekte zwischen Hochschulen aus der Grenzregion und deren Industrie- sowie \u00f6ffentlichen Partner zu erm\u00f6glichen. Sie tr\u00e4gt dazu bei, die Verkn\u00fcpfung zwischen anwendungsorientierter Forschung und Unternehmen in der Region zu st\u00e4rken. Insbesondere f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) muss die L\u00fccke zwischen angewandter Forschung und Produktentwicklung \u2212 vom Proof of Concept \u00fcber das Prototyping bis hin zur Systemdemonstration \u2212 durch eine systematische Erh\u00f6hung des technologischen Reifegrades besser geschlossen werden.<\/p>\n<p>\u201eEuropas St\u00e4rke liegt in seiner Vielfalt, doch Ideen, Kapital und Talente sind ungleich verteilt. Wenn wir unsere Kr\u00e4fte \u00fcber Grenzen hinweg b\u00fcndeln, machen wir aus Vielfalt echte Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovationskraft.\u201c, betonte Dennis Steininger, Professor f\u00fcr Entrepreneurship an der RPTU Kaiserslautern-Landau, in seinem Key-Note.<\/p>\n<p>Die Projekte, die zu 50% vom europ\u00e4ischen Programm Interreg Oberrhein finanziert werden, sollen den Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazit\u00e4ten und der Einf\u00fchrung fortschrittlicher Technologien im Oberrheingebiet st\u00e4rken. Fr\u00e9d\u00e9ric Pfliegersdoerffer, Vorsitzender der Interreg-Arbeitsgruppe und Gew\u00e4hlter des Regionalrates der R\u00e9gion Grand Est, betonte die Hebelwirkung des Interreg-Programms bei der Entstehung von strukturierenden Projekten. \u201eDie Wissenschaftsoffensive ist ein in Europa einzigartiges Instrument zur F\u00f6rderung von Forschung und Innovation auf grenz\u00fcberschreitender Ebene. Wir setzen auf die sieben Gewinnerprojekte der diesj\u00e4hrigen Ausgabe, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer trinationalen Region und Europas insgesamt weiter zu st\u00e4rken\u201c, erkl\u00e4rte er bei der Sitzung des Begleitausschuss des Interreg-Programmes am Vormittag.<\/p>\n<p>Das Gesamtbudget von \u00fcber 7,7 Millionen Euro wird durch ein gemeinsames Engagement der \u00f6ffentlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure am Oberrhein erm\u00f6glicht: 3,5 Millionen Euro stammen aus dem Interreg-Programm Oberrhein 2021-2027, 1,75 Millionen Euro aus den L\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg und Rheinland-Pfalz und der R\u00e9gion Grand Est sowie 1,75 Millionen Euro aus Eigenanteilen der deutsch-franz\u00f6sischen Projektverb\u00fcnde. Wissenschaftseinrichtungen aus den Schweizer Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Jura und Solothurn tragen zudem mit ihrem Wissen und ihrem finanziellen Beitrag zum Gelingen der Projekte bei.<\/p>\n<h2>Die sieben gef\u00f6rderten Projekte im \u00dcberblick<\/h2>\n<p>Die sieben Projekte, die nach einem in 2024 gestarteten zweistufigen Auswahlverfahren aus 30 Bewerbungen ausgew\u00e4hlt wurden, zeichnen sich durch vielversprechende wissenschaftliche und technische Exzellenz, ein hohes Verwertungspotenzial der vorgeschlagenen Innovationen sowie direkte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand des Gro\u00dfraums Oberrhein aus.<\/p>\n<p>Entdecken Sie hier die Projekte:&nbsp; <a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wissenschaftsoffensive\/projektaufruf-2024\/15519-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wissenschaftsoffensive\/projektaufruf-2024\/15519-2\/<\/a><\/p>\n<p>Mit diesen sieben Projekten setzt die Wissenschaftsoffensive ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Innovationskraft der Trinationalen Metropolregion Oberrhein und f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit grenz\u00fcberschreitender Forschung in Europa.<\/p>\n<p>\u201eDie sehr gro\u00dfe Anzahl der eingegangenen hochqualitativen Projektvorschl\u00e4ge, aus denen in sehr enger Auswahl die sieben besten gef\u00f6rdert werden, zeigt, dass die Hochschulen sich den Herausforderungen der Zeit stellen und in der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit L\u00f6sungen entwickeln, so dass in Kooperation mit Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen, Regionalpartnern und der Gesellschaft die Oberrheinregion eine der lebenswertesten und wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas bleibt.\u201c, fasste Prof. Quint, Prorektor f\u00fcr Forschung und Transfer der Hochschule Karlsruhe, in seiner Abschlussrede zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung wurden die sieben neu ausgew\u00e4hlten Projekte der Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein erstmals \u00f6ffentlich vorgestellt. Im Zentrum der Veranstaltung, die auf dem Campus Technologiepark der Hochschule Karlsruhe stattfand, stand die Pr\u00e4sentation dieser Vorhaben sowie die Sichtbarmachung der grenzregionalen Zusammenarbeit als entscheidender Erfolgsfaktor f\u00fcr Spitzeninnovation in Europa. Die sieben Projektkonsortien, bestehend<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15918,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[10,11],"tags":[],"class_list":["post-15922","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neues","category-slider-de"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15922"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15922\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15923,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15922\/revisions\/15923"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}