{"id":5868,"date":"2019-01-09T16:53:49","date_gmt":"2019-01-09T15:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/?page_id=5868"},"modified":"2019-01-10T09:36:00","modified_gmt":"2019-01-10T08:36:00","slug":"rueckblick-auf-den-runden-tisch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/rueckblick-auf-den-runden-tisch\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf den runden Tisch 1"},"content":{"rendered":"<section  class=\"section swatch-sciences-white section-short \" ><div class=\"background-media\"><\/div><div class=\"background-overlay\" style=\"\"><\/div><div class=\"container\"><div class=\"row vertical-top\"><div class=\"col-md-6  text-default\" ><h2 class=\"text-left normal regular bordered-header\">\u201eWissenschaft als Schnittstelle oder im Kreuzfeuer?\u201c<\/h2><blockquote>\n<p><em>&#8222;In Baden-W\u00fcrttemberg haben wir viele erfolgreiche Modelle f\u00fcr Technologietransfer \u2013 in jedem Tal sitzt ein Weltmarktf\u00fchrer. Da muss man sich \u00fcberlegen: was haben die richtig gemacht und wie kann mit Hochschulen zusammen gearbeitet werden?&#8220;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ulrich Steinbach<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In Bezug auf den Beitrag der Forschung zur Bew\u00e4ltigung der gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen kam unter anderem die <strong>regionale Wirtschaftsstruktur<\/strong> zur Sprache. So haben die politischen Vertreter aus dem Elsass und Baden-W\u00fcrttemberg die Bedeutung des <strong>Zusammenspiels zwischen Forschung und der lokalen Industrie, insbesondere des Mittelstands<\/strong> hervorgehoben. Diese Art der Innovation habe laut der Referenten den besten Einfluss auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der TMO.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen \u00f6ffnen sich zunehmend. Man kann sich aber nicht durch One-Shot Aktivit\u00e4ten kennenlernen. Man muss von seinen Erfolgen und Misserfolgen leben.&#8220;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ren\u00e9 Ohlmann<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Hinsichtlich Anforderungen aus Wirtschaft und Politik gegen\u00fcber Hochschulen wiesen die Referenten darauf hin, dass der <strong>Wissens- und Technologietransfer als eine Kernaufgabe der Hochschulen betrachtet<\/strong> wird. Dies wird seitens der Hochschulen zwar begr\u00fc\u00dft, allerdings m\u00fcssen daf\u00fcr auch Mittel freigesetzt werden. Neben Lehre und Forschung haben Wissenschaftler wenig Zeit, sich dem Wissens- und Technologietransfer zu widmen. Wenn jedoch speziell dazu abgestellte Personalressourcen vorhanden sind, die den Wissens- und Technologietransfer vorantreiben, k\u00f6nnen erhebliche Fortschritte gemacht werden.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Technologietransfer und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen muss konkretisiert werden und sich beiderseits des Rheins im Alltag verankern.&#8220;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>R\u00e9my Sadocco<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Au\u00dferdem wurde die <strong>besondere Verantwortung der Wissenschaftsakteure f\u00fcr die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein<\/strong> hervorgehoben. Deren <strong>langj\u00e4hriges Engagement f\u00fcr das Zusammenwachsen der Region<\/strong> zeigt sich unter anderem in den vielz\u00e4hligen Projekten bez\u00fcglich der Entwicklung gemeinsamer Studieng\u00e4nge, gemeinsamer Forschungsprojekte und Transferaktivit\u00e4ten.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Die Hochschulen haben eine besondere Verantwortung bez\u00fcglich des europ\u00e4ischen Integrationsprozesses. Wir bilden europ\u00e4ische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus. Am Oberrhein sind wir da in einer privilegierten Situation, denn im Rahmen der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit k\u00f6nnen wir lokal international agieren.&#8220;&nbsp;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Marc Renner<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Vor allem der Verbund der Universit\u00e4ten <strong>\u201eEucor-The European Campus\u201c<\/strong>, treibt die wissenschaftliche Zusammenarbeit gezielt vorantreibt. Diese Dynamik wurde durch die Gr\u00fcndung der Hochschulallianz <strong>\u201eTriRhenaTech\u201c<\/strong> 2014 weiter gest\u00e4rkt. Insbesondere die Weiterentwicklung von EUCOR-The European Campus zu <strong>einer der ersten Europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten<\/strong> zeigt den stetigen Fortschritt dieser langj\u00e4hrigen Kooperation.<\/p>\n<\/div><div class=\"col-md-6  text-default\" ><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/DialogScience18-2146-2HDWEB_.jpg\" class=\"alignnone\"\/><p>Auch die Bedeutung der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein f\u00fcr Rheinland-Pfalz kam zur Sprache.&nbsp; Obwohl sich nur ein kleiner Teil des Landes am Oberrhein befindet, sind die verschiedenen Akteure an vielz\u00e4hligen Projekten beteiligt. Insbesondere die Universit\u00e4t Koblenz-Landau bringt sich mit vielen Projekten ein, aber auch die Universit\u00e4t Speyer sowie die Hochschulen Trier und Kaiserslautern sind in der grenz\u00fcberschreitenden Kooperation in der TMO aktiv.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Die M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit m\u00fcssen genutzt werden und gemeinsame Promotionen m\u00fcssen jetzt erm\u00f6glicht werden. Auch in der Zusammenarbeit bez\u00fcglich Mobilit\u00e4t, die einen wichtigen Faktor der Regionalentwicklung darstellt, waren wir noch nie so weit wie heute.&#8220;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Werner Schreiner<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Zum Abschluss der Diskussionsrunde kamen zwei Themenfelder zur Sprache, in denen die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Zentrum steht und die auch f\u00fcr die Gesellschaft am Oberrhein hochaktuelle Themen darstellen: k\u00fcnstliche Intelligenz und die Konversion des Areals des aktuellen Atomkraftwerks Fessenheim, nach dessen Stilllegung.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Deutschland und Frankreich sind in Bezug auf k\u00fcnstliche Intelligenz im Weltma\u00dfstab kleine Player. Deshalb m\u00fcssen wir uns mit unseren europ\u00e4ischen Partnern so verbinden, dass wir gemeinsam Gewicht haben. In Baden-W\u00fcrttemberg schauen wir da nat\u00fcrlich auf unsere Nachbarn links des Rheins.&#8220;&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ulrich Steinbach<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz wird momentan allerorts diskutiert und die <strong>Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist bereits fester Bestandteil der Strategie K\u00fcnstliche Intelligenz des Bundes<\/strong>. Auch im Elsass, in Baden-W\u00fcrttemberg und auf grenz\u00fcberschreitender Ebene am Oberrhein ist das Thema von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung und sind viele Aktivit\u00e4ten bereits im Gange. Dar\u00fcber hinaus wird k\u00fcnstliche Intelligenz als <strong>Schwerpunktthema in die Strategie 2030 der S\u00e4ule Wissenschaft der TMO <\/strong>einflie\u00dfen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Mir scheint es wichtig, die KI einzugrenzen und klar zu definieren. Anschlie\u00dfend muss die Verantwortung der Wissenschaft hervorgehoben werden und der Schutz der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an erster Stelle stehen.&#8220; <\/em><a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Josha Frey<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bez\u00fcglich der momentan laufenden Ausarbeitung eines <strong>Regionalentwicklungsplans f\u00fcr das Areal des Atomkraftwerks Fessenheim<\/strong> bestand auch im Publikum reges Interesse. Insbesondere wurde die Rolle der Universit\u00e4t Haute-Alsace in Mulhouse hervorgehoben, die im Rahmen des Projekts <strong>Juxta-Rhenum eine territoriale sozial\u00f6konomische Begleitstudie <\/strong>erstellt, die in den Prozess einflie\u00dft.<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Ressourceneffizienz und Energiewende sind die gro\u00dfen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Die TMO ist da sehr gut aufgestellt und kann eine Vorreiterrolle spielen.&#8220;&nbsp;<a href=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/dialog-science\/dialog-science-2018\/referenten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Marc Renner<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWissenschaft als Schnittstelle oder im Kreuzfeuer?\u201c \"In Baden-W\u00fcrttemberg haben wir viele erfolgreiche Modelle f\u00fcr Technologietransfer \u2013 in jedem Tal sitzt ein Weltmarktf\u00fchrer. 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