{"id":16435,"date":"2026-08-07T10:16:43","date_gmt":"2026-08-07T08:16:43","guid":{"rendered":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/?page_id=16435"},"modified":"2026-08-26T11:06:44","modified_gmt":"2026-08-26T09:06:44","slug":"die-projekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/science.rmtmo.eu\/de\/willkommen\/wissenschaft-gesellschaft\/die-projekte\/","title":{"rendered":"Die Projekte"},"content":{"rendered":"<section  class=\"section swatch-sciences-white section-short \" ><div class=\"background-media\"><\/div><div class=\"background-overlay\" style=\"\"><\/div><div class=\"container\"><div class=\"row vertical-top\"><div class=\"col-md-6  text-default\" ><h1 class=\"text-left super regular bordered-header\">Die Projekte des Fonds &#8222;Wissenschaft &amp; Gesellschaft&#8220;<\/h1><p>Der grenz\u00fcberschreitende Fonds &#8222;Wissen schafft Gesellschaft am Oberrhein&#8220; unterst\u00fctzt Projekte in den Bereichen Wissenstransfer sowie zur Vermittlung und zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die sich mit den gro\u00dfen gesellschaftlichen, \u00f6kologischen, klimatischen oder technologischen Herausforderungen des grenz\u00fcberschreitenden Raums befassen. Damit werden zwei Ziele verfolgt: Forschung sichtbarer und zug\u00e4nglicher zu machen und gleichzeitig eine st\u00e4rkere Beteiligung der B\u00fcrger und den Dialog \u00fcber die gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen am Oberrhein zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><em>Die Projekte werden im Rahmen des Fonds \u201eWissenschaft und Gesellschaft\u201c gef\u00f6rdert und von der Europ\u00e4ischen Union \u00fcber das Programm Interreg Oberrhein kofinanziert. <\/em><\/p>\n<\/div><div class=\"col-md-6  text-default\" ><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/science.rmtmo.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/logo-vertical-transparent.png\" class=\"alignnone\"\/><\/div><\/div><\/div><\/section><section  class=\"section swatch-sciences-white section-nopadding \" ><div class=\"background-media\"><\/div><div class=\"background-overlay\" style=\"\"><\/div><div class=\"container\"><div class=\"row vertical-top\"><div class=\"col-md-12  text-default\" ><div class=\"panel-group \" id=\"accordion_6a9035beb1c3c\"><div class=\"panel panel-default\"><div class=\"panel-heading\"><a class=\"accordion-toggle collapsed\" data-parent=\"#accordion_6a9035beb1c3c\" data-toggle=\"collapse\" href=\"#group6a9035beb1d44\">Trust-ET: Die neuen Technologien und ihre Anwendungen f\u00fcr die Bewohner des Oberrheins zug\u00e4nglicher und verst\u00e4ndlicher machen<\/a><\/div><div class=\"panel-collapse collapse\" id=\"group6a9035beb1d44\"><div class=\"panel-body\"><p><p>Sei es ein humanoider Roboter, der im industriellen Umfeld mit Menschen zusammenarbeitet, seien es Roboterarme, die Mitarbeiter in Fabriken unterst\u00fctzen und die Pr\u00e4zision und Sicherheit der Arbeitsabl\u00e4ufe verbessern, sei es K\u00fcnstliche Intelligenz, die in konkreten beruflichen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommt, seien es Quantencomputer, die neue Perspektiven f\u00fcr die Informationsverarbeitung er\u00f6ffnen, oder auch Cybersicherheitsma\u00dfnahmen, die unsere digitale Nutzung im Alltag sch\u00fctzen \u2013 die neuen Technologien ver\u00e4ndern bereits heute den Alltag der B\u00fcrger, Unternehmen und Institutionen am Oberrhein.<\/p>\n<p>Allerdings sind diese Technologien f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Zielgruppen \u2013 B\u00fcrger*innen, kleine und mittlere Unternehmen oder auch Entscheidungstr\u00e4ger*innen im \u00f6ffentlichen Sektor \u2013 oft schwer zug\u00e4nglich. Ihre technische Komplexit\u00e4t und ihr sehr abstrakter Charakter k\u00f6nnen ihre Aneignung und ihr Verst\u00e4ndnis stark behindern.<\/p>\n<p>Auf diese Herausforderung geht das Projekt \u201eTrusting Emerging Technologies\u201c (Trust-ET) ein. Sein Ziel ist es, neue Technologien zug\u00e4nglicher und verst\u00e4ndlicher zu machen, indem konkrete, interaktive und partizipative Vermittlungsformate gef\u00f6rdert werden. Die Partner werden Vermittlungsinhalte und Demonstrationsprojekte zu drei sich erg\u00e4nzenden Themenbereichen entwickeln: K\u00fcnstliche Intelligenz und fortgeschrittene Rechenverfahren (Hochleistungsrechnen (HPC)), digitales Vertrauen und Cybersicherheit sowie Quantentechnologien und Robotik.<\/p>\n<p>Das Projekt st\u00fctzt sich auf eine bereits fest etablierte grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit. Die Ingenieurshochschule CESI Strasbourg bringt ihr Fachwissen in den Bereichen k\u00fcnstliche Intelligenz, Hochleistungsrechner und Robotik ein; die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in den Bereichen Cybersicherheit, Datenschutz, Governance und digitales Vertrauen sowie die Duale Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg in Stuttgart in der wissenschaftlichen Weiterbildung im Bereich der Quantentechnologien.<\/p>\n<p>Konkret wird in Stra\u00dfburg ein Schnuppertag organisiert, der praktische Vorf\u00fchrungen (humanoider Roboter, k\u00fcnstliche Intelligenz in der Industrie, Einf\u00fchrung in das Hochleistungsrechnen) sowie Austauschrunden mit den Forschenden umfasst und f\u00fcr ein Publikum ohne technische Vorkenntnisse konzipiert ist. Eine zweite Veranstaltung wird in Basel auf dem neuen Dreispitz-Campus im Cybersecurity Lab stattfinden, dessen Er\u00f6ffnung f\u00fcr den Sommer 2026 vorgesehen ist. Die Besucher werden f\u00fcr die Herausforderungen des Cyberspace und des Vertrauens in digitale Systeme sensibilisiert, insbesondere in den Bereichen k\u00fcnstliche Intelligenz und Quantencomputing. Schlie\u00dflich wird auch die DHBW Stuttgart im Jahr 2027 im Rahmen ihrer Schnuppertage Vorf\u00fchrungen rund um Quantentechnologien anbieten, um der \u00d6ffentlichkeit ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Anwendungen und Herausforderungen dieser Innovationen zu vermitteln. Erg\u00e4nzt werden diese Ma\u00dfnahmen durch das Gestalten einer Ausstellung \u00fcber neue Technologien, Innovationen und deren konkrete Anwendungen in der Oberrheinregion.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tr\u00e4ger:<\/strong> CESI Stra\u00dfburg (FR)<\/li>\n<li><strong>Partner:<\/strong> Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (CH)<\/li>\n<li><strong>Assoziierte Partner:<\/strong> Duale Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg Stuttgart (DE)<\/li>\n<li><strong>Ziel des Projekts:<\/strong> Das Projekt &#8222;Trust-ET&#8220; m\u00f6chte das Vertrauen in neue Technologien am Oberrhein st\u00e4rken, indem diese einem m\u00f6glichst breiten Publikum zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/li>\n<li><strong>Gesamtbudget:<\/strong> 75.915,00 Euro\n<ul>\n<li>EFRE: 18.851,62 Euro<\/li>\n<li>Schweizer Mittel: 27.077,4 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"panel panel-default\"><div class=\"panel-heading\"><a class=\"accordion-toggle collapsed\" data-parent=\"#accordion_6a9035beb1c3c\" data-toggle=\"collapse\" href=\"#group6a9035beb1dee\">Eucor MobiLab Roadshow 2027: Wenn Wissenschaft an Bord eines mobilen Partizipationslabors durch die St\u00e4dte am Oberrhein reist<\/a><\/div><div class=\"panel-collapse collapse\" id=\"group6a9035beb1dee\"><div class=\"panel-body\"><p><p>Schon gewusst? Am Oberrhein arbeiten Forschungsteams schon seit langem grenz\u00fcberschreitend an Themen, die unseren Alltag pr\u00e4gen, wie beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit, die Luft- und Wasserqualit\u00e4t, nachhaltige St\u00e4dte, durch Stechm\u00fccken \u00fcbertragene Krankheiten, nachhaltige Ern\u00e4hrung oder auch die Zusammenh\u00e4nge zwischen Biodiversit\u00e4t und Wohlbefinden.<\/p>\n<p>Die Eucor MobiLab Roadshow 2027 hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschung f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen in der gesamten Oberrheinregion zug\u00e4nglich zu machen. Das MobiLab ist ein vom Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) entwickeltes mobiles Partizipationslabor. Es f\u00f6rdert die Begegnung zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft durch Ma\u00dfnahmen zum Wissenstransfer, zur Wissenschaftskommunikation und zur partizipativen Forschung, die in den Universit\u00e4tsst\u00e4dten des Oberrheins organisiert werden. Dieses Projekt wird vom KIT (DE) zusammen mit Eucor \u2013 The European Campus EVTZ und weiteren sieben Partnern (den vier anderen Universit\u00e4ten des Eucor-Verbunds: Universit\u00e4t Freiburg (DE), Universit\u00e9 de Strasbourg (FR), Universit\u00e9 de Haute-Alsace (FR) und Universit\u00e4t Basel (CH) sowie die Hochschule Karlsruhe (DE), die RPTU Kaiserslautern-Landau (DE) und den Verein Trion-Climate e.V.).<\/p>\n<p>Die Roadshow richtet sich an Sch\u00fcler*innen, Studierende, B\u00fcrger*innen sowie Fachleute und bietet einzigartige Gelegenheiten, Forschungspraktiken kennenzulernen, sich direkt mit Forschenden auszutauschen und an Projekten im Bereich Citizen Science teilzunehmen. Das MobiLab ist ein Tiny House und bildet einen innovativen, flexibel gestaltbaren Raum, der durchweg dem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gewidmet ist.<\/p>\n<p>Das KIT hat bereits 2021 das MobiLab entwickelt, dessen erste grenz\u00fcberschreitende Roadshow 2023 im Rahmen von Eucor organisiert wurde. Mit mehr als 17.000 Forschenden, 11.000 Promovierenden und 120.000 Studierenden schafft der Universit\u00e4tsverbund eine hervorragende Gelegenheit, die Vielfalt der in den Laboren durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten zu pr\u00e4sentieren. Jede Etappe der Roadshow wird in Zusammenarbeit mit den gastgebenden Universit\u00e4ten und lokalen Partnern vorbereitet, um ein Programm zu gestalten, das auf die Besonderheiten der Region, die Zielgruppen sowie die wissenschaftlichen und kulturellen Herausforderungen jeden Ortes zugeschnitten ist.<\/p>\n<p>Die dritte Ausgabe der Roadshow, die f\u00fcr 2027 geplant ist, dreht sich um zwei sich erg\u00e4nzende Themen: Nachhaltigkeit und Gesundheit. Diese Themen sind eng miteinander verbunden, da die Bedingungen, unter denen wir leben, arbeiten und unsere Umwelt gestalten, sowohl die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung als auch den Erhalt der nat\u00fcrlichen Ressourcen unmittelbar beeinflussen.<\/p>\n<p>Zu den angebotenen Formaten geh\u00f6ren drei Leitveranstaltungen mit dem Titel \u201eEucor Transfer Live Jams\u201c, die in Basel, Mulhouse und Karlsruhe stattfinden werden. Sie bieten Forschenden die M\u00f6glichkeit, ihre Arbeiten in nur wenigen Minuten in einer klaren, lebendigen und interaktiven Sprache vorzustellen und so den Austausch mit dem Publikum sowie den Dialog \u00fcber die gro\u00dfen wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu f\u00f6rdern. Diese neue Ausgabe bietet die Gelegenheit, das Angebot der Wissenschaftsvermittlung und des Wissenstransfers durch die Einbindung neuer Vermittlungsformate zu bereichern.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tr\u00e4ger:<\/strong> Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) (DE)<\/li>\n<li><strong>Partner:<\/strong> Eucor \u2013 The European Campus EVTZ, Universit\u00e4t Basel (CH)<\/li>\n<li><strong>Assoziierte Partner:<\/strong> Universit\u00e9 de Strasbourg (FR), Universit\u00e9 de Haute-Alsace (FR), Universit\u00e4t Freiburg (DE), RPTU Kaiserslautern-Landau (DE), Hochschule Karlsruhe (DE), Trion-climate e.V.<\/li>\n<li><strong>Ziel des Projekts:<\/strong> Ziel der Eucor MobiLab Roadshow 2027 ist es, der breiten Bev\u00f6lkerung wissenschaftliche Spitzenforschung im Bereich Nachhaltigkeit und Gesundheit in der Oberrhein-Region zug\u00e4nglich zu machen \u2013 mithilfe eines mobilen Partizipationslabors, in dem zahlreiche Veranstaltungen zur Wissenschaftsvermittlung und Citizen Science stattfinden.<\/li>\n<li><strong>Gesamtbudget:<\/strong> 57.708,00 Euro\n<ul>\n<li>EFRE: 26.082,00 Euro<\/li>\n<li>Schweizer Mittel: 8.542,8 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"panel panel-default\"><div class=\"panel-heading\"><a class=\"accordion-toggle collapsed\" data-parent=\"#accordion_6a9035beb1c3c\" data-toggle=\"collapse\" href=\"#group6a9035beb1e75\">HelpMeTouch: Entdecken Sie innovative Technologien und Messverfahren im Rahmen von Aufkl\u00e4rungsworkshops zum Thema Behinderung<\/a><\/div><div class=\"panel-collapse collapse\" id=\"group6a9035beb1e75\"><div class=\"panel-body\"><p><p>Jedes Jahr ben\u00f6tigen Tausende von Menschen auf ihren K\u00f6rper abgestimmte medizinische Ger\u00e4te: eine Orthese als Bewegungshilfe, eine Prothese f\u00fcr mehr Selbstst\u00e4ndigkeit, oder ein ma\u00dfgeschneidertes Hilfsmittel, das beispielsweise bei einer Ruhigstellung einer Gliedma\u00dfe oder nach einem Unfall zum Einsatz kommt. Hinter jedem dieser Ger\u00e4te verbirgt sich ein wesentlicher Schritt, der f\u00fcr die Patient.innen oft nicht sichtbar ist: die Durchf\u00fchrung von Messungen. Und wenn es dank moderner Technologie m\u00f6glich w\u00e4re, den menschlichen K\u00f6rper schneller, schmerzfrei, einfacher und immer genauer zu vermessen?<\/p>\n<p>Das Ziel des Projekts HelpMeTouch ist es, die wissenschaftlichen Fortschritte des Projektes der Wissenschaftsoffensive HelpMeWalk der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen, indem innovative Forschungsergebnisse in konkrete, interaktive und f\u00fcr alle zug\u00e4ngliche Erlebnisse umgesetzt werden. Durch spielerische und lehrreiche Workshops, die im Rahmen \u00f6ffentlicher Veranstaltungen in der Oberrheinregion angeboten werden, l\u00e4dt das Projekt die Besucher.innen dazu ein, zu entdecken, wie Ingenieurwissenschaften, Digitalisierung und k\u00fcnstliche Intelligenz dazu beitragen k\u00f6nnen, die Behandlung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Projekts steht die Anpassung eines im Rahmen von HelpMeWalk entwickelten Prototypen, mit dem sich die Form eines Fu\u00dfes mithilfe eines mit Sensoren ausgestatteten intelligenten Textils messen l\u00e4sst. Im Rahmen von \u201eHelpMeTouch\u201c wird der Wissenstransfer weiterentwickelt und es werden zwei experimentelle Ger\u00e4te erarbeitet, die der \u00d6ffentlichkeit die M\u00f6glichkeiten innovativer Technologien n\u00e4herbringen sollen.<\/p>\n<p>Das erste Ger\u00e4t besteht aus einem Paar mit Sensoren ausgestatteten Handschuhen, mit denen sich verbesserte Tastempfindungen erkunden lassen. Die Teilnehmenden werden aufgefordert, in einer Schachtel versteckte Gegenst\u00e4nde zu ertasten, ohne diese zu sehen. Im Laufe ihrer taktilen Erkundung werden die von den Sensoren erfassten Informationen in eine Punktwolke umgewandelt, die auf einem Bildschirm visualisiert wird und so nach und nach die Form des versteckten Objekts offenbart: einen Apfel, eine Birne, eine Flasche oder auch einen per 3D-Druck hergestellten Fu\u00dfabdruck. Dieses immersive Erlebnis vermittelt ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wie physikalische Daten erfasst, analysiert und in n\u00fctzliche Informationen umgewandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das zweite Ger\u00e4t basiert auf einem innovativen Ansatz f\u00fcr die Nutzung k\u00fcnstlicher Ber\u00fchrungswahrnehmung in der Medizintechnik. Die aus dem Projekt HelpMeWalk stammenden Sensoren werden in eine Unterarmprothese aus Silikon integriert, um eine Art k\u00fcnstlicher Ber\u00fchrungswahrnehmung nachzubilden. Die Besucher k\u00f6nnen diese Technologie direkt selbst testen, indem sie unterschiedlichen Druck auf die Prothese aus\u00fcben und in Echtzeit, dank einer digitalen Anzeige, die von den Sensoren erfassten Druckver\u00e4nderungen beobachten.<\/p>\n<p>Mit diesen Experimenten verfolgt HelpMeTouch mehrere Ziele: die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr Themen rund um Behinderungen und Hilfsmittel wie Orthesen und Prothesen zu sensibilisieren; innovative Technologien vorzustellen, die in den Bereichen der anatomischen Messung, Magnetismus, Elektronik, Mathematik und Informatik entwickelt wurden; und bei einem breiten Publikum im Alter von 7 bis 77 Jahren wissenschaftliche Neugier zu wecken. Das Projekt zielt zudem darauf ab, einen Raum f\u00fcr den Dialog zwischen Forschenden, Fachpersonal im Gesundheitswesen, B\u00fcrger.innen und j\u00fcngeren Generationen zu schaffen. Die Workshops geben den Besuchern die M\u00f6glichkeit, die wissenschaftlichen Mechanismen hinter den beobachteten Ergebnissen zu hinterfragen und f\u00f6rdern damit ein besseres Verst\u00e4ndnis der Zusammenh\u00e4nge zwischen Grundlagenforschung, technologischer Innovation und konkreten Anwendungen im Dienste der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk wird auf das junge Publikum gelegt, um das Interesse an wissenschaftlichen und technischen Berufen zu wecken. Die angebotenen Experimente sollen insbesondere verdeutlichen, dass k\u00fcnstliche Intelligenz das menschliche Fachwissen der Orthesen- und Prothesenfachleute nicht ersetzt, sondern ein neues Werkzeug darstellt, das deren Kompetenzen st\u00e4rkt und zu einer besseren individuellen Anpassung der den Patienten angebotenen L\u00f6sungen beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die HelpMeTouch-Workshops werden 2027 im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher, kultureller und Bildungsveranstaltungen in der Oberrheinregion angeboten, darunter beispielsweise die F\u00eate de la science, die Tage der offenen T\u00fcr der Universit\u00e4t Stra\u00dfburg, das \u201ePint of Science\u201c-Programm in Stra\u00dfburg, Mainz und Basel sowie die Tage der offenen T\u00fcr der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz.<\/p>\n<p>HelpMeTouch macht wissenschaftliche Fortschritte zu einer menschlichen Erfahrung: das Unsichtbare sichtbar machen, Technologien einen Sinn geben und der \u00d6ffentlichkeit zeigen, wie Forschung den Alltag verbessern kann. Dieses Projekt wird von der Universit\u00e4t Stra\u00dfburg (FR) und ihren Partnern, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (CH), der Hochschule Furtwangen (DE) und dem Unternehmen BellwaldTEC GmbH aus Muttenz (CH), getragen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tr\u00e4ger:<\/strong> Universit\u00e4t Stra\u00dfburg (FR)<\/li>\n<li><strong>Partner:<\/strong> Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (CH)<\/li>\n<li><strong>Assoziierte Partner: <\/strong>BellwaldTEC GmbH (CH), Hochschule Furtwangen (DE)<\/li>\n<li><strong>Ziel des Projekts: <\/strong>Das Ziel des Projekts \u201eHelpMeTouch\u201c besteht darin, die wissenschaftlichen Fortschritte aus dem Projekt der Wissenschaftsoffensive HelpMeWalk der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen, indem innovative Forschungsergebnisse in konkrete, interaktive und f\u00fcr alle zug\u00e4ngliche Erlebnisse umgesetzt werden.<\/li>\n<li><strong>Gesamtbudget:<\/strong> 108.047,10 Euro\n<ul>\n<li>EFRE: 27.868,26 Euro<\/li>\n<li>Schweizer Mittel: 39.960 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/p><\/div><\/div><\/div><div class=\"panel panel-default\"><div class=\"panel-heading\"><a class=\"accordion-toggle collapsed\" data-parent=\"#accordion_6a9035beb1c3c\" data-toggle=\"collapse\" href=\"#group6a9035beb1f20\">KlimaSpuren: Pfalz-Vogesen, ein deutsch-franz\u00f6sischer Lehrpfad zur Erkundung der Auswirkungen des Klimawandels am Oberrhein<\/a><\/div><div class=\"panel-collapse collapse\" id=\"group6a9035beb1f20\"><div class=\"panel-body\"><p><p><strong>Den Klimawandel sichtbar machen? Das Projekt \u201eKlimaSpuren: Pfalz-Vogesen \u201c entwickelt einen deutsch-franz\u00f6sischen Lehrpfad im Herzen der Oberrheinregion. <\/strong><\/p>\n<p>Der Klimawandel ist ein globales Ph\u00e4nomen, dessen Auswirkungen bereits in unserer unmittelbaren N\u00e4he sp\u00fcrbar sind: steigende Temperaturen, Luftverschmutzung, ver\u00e4nderte Niederschlagsmuster oder auch Auswirkungen auf \u00d6kosysteme. Dennoch k\u00f6nnen seine Mechanismen komplex erscheinen und zu widerspr\u00fcchlichen Interpretationen und Empfindungen f\u00fchren. Wie lassen sich die Zusammenh\u00e4nge zwischen den globalen Klimaver\u00e4nderungen und ihren konkreten Folgen im Oberrheingebiet erkl\u00e4ren? Wie kann man die Bewohner*innen der Region daf\u00fcr sensibilisieren? Um diese Fragen zu beantworten, entstand das Projekt \u201eKlimaSpuren: Pfalz-Vogesen\u201c, das gemeinsam von der RPTU Kaiserslautern-Landau (DE), ATMO Grand Est (FR) und ihrem assoziierten Partner Klimapalatina (DE) getragen wird. Mithilfe eines deutsch-franz\u00f6sischen Lehrpfads, der auf Wanderwegen aufgestellt wird, zielt das Projekt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel sowie zu dessen Auswirkungen auf das Grenzgebiet, welches \u00fcber Landesgrenzen hinweg mit \u00e4hnlichen klimatischen Ph\u00e4nomenen konfrontiert ist, auf anschauliche und leicht verst\u00e4ndliche Weise zu vermitteln.<\/p>\n<p>Der von den am Projekt beteiligten Studierenden und Forschenden entwickelte Lehrpfad wird an zwei symboltr\u00e4chtigen Standorten am Oberrhein aufgestellt: rund um die Wetterstation Kalmit in der deutschen Pfalz und in den franz\u00f6sischen Vogesen. An jeder Station finden die Besucher zweisprachige Schautafeln, auf denen die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vorgestellt werden, beispielsweise zur Luftqualit\u00e4t oder zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Artenvielfalt in den Gebirgsmassiven der Region. Eine der Besonderheiten des Projekts liegt in der Komplementarit\u00e4t der Partner. Jeder Partner leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Projekts. Die RPTU koordiniert die wissenschaftlichen und p\u00e4dagogischen Aspekte, leitet das Universit\u00e4tsseminar und steuert gemeinsam mit Klimapalatina die Einrichtung des Lehrpfads auf dem Gel\u00e4nde der Wetterstation Kalmit. ATMO Grand Est entwickelt Inhalte zur Luftqualit\u00e4t und zu den Wechselwirkungen zwischen Luftverschmutzung und Klimawandel im Oberrheintal. Der Verein sorgt zudem f\u00fcr die Einrichtung des Lehrpfads auf franz\u00f6sischer Seite und f\u00fchrt Sensibilisierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die franz\u00f6sischsprachige \u00d6ffentlichkeit durch.<\/p>\n<p>\u00dcber die Sensibilisierung der B\u00fcrger*innen des Oberrheins hinaus stellt das Projekt auch ein echtes p\u00e4dagogisches Abenteuer dar. Die Studierenden des interdisziplin\u00e4ren Masterstudiengangs ENCHURE (Environmental Challenges and Human Responses) der RPTU werden im Rahmen eines Seminars an der Konzeption des Rundgangs mitwirken. Unter Begleitung von Forschenden werden sie die wissenschaftlichen Ergebnisse der Arbeiten der RPTU und von ATMO Grand Est sowie die von der Wetterstation Kalmit gesammelten Daten analysieren und aufarbeiten. Auf der Grundlage dieser Informationen werden sie die Inhalte und die visuelle Gestaltung der verschiedenen Informationstafels entwerfen und dabei erarbeiten, wie sich die teilweise komplexen Sachverhalte einem Laienpublikum am besten vermitteln lassen.<\/p>\n<p>Durch dieses Projekt ist der Klimawandel nicht mehr nur eine Zahl oder eine Grafik, sondern wird zu einer Geschichte, die jeder in den Landschaften, durch die er wandert, mitverfolgen kann. Durch die Verkn\u00fcpfung der Forschungsergebnisse mit den konkreten Gegebenheiten des Oberrheintals vor Ort schl\u00e4gt der Lehrpfad eine Br\u00fccke zwischen Wissenschaft und B\u00fcrgern. Er macht deutlich, dass die klimatischen Herausforderungen ebenso wie die m\u00f6glichen L\u00f6sungen daf\u00fcr uns alle betreffen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tr\u00e4ger:<\/strong> Rheinland-Pf\u00e4lzische Technische Universit\u00e4t Kaiserslautern-Landau (RPTU) (DE)<\/li>\n<li><strong>Partner: <\/strong>ATMO Grand Est (FR)<\/li>\n<li><strong><strong>Assoziierte Partner: <\/strong><\/strong>Klimapalatina (DE)<\/li>\n<li><strong><strong>Ziel des Projekts: <\/strong><\/strong>Das Projekt \u201eKlimaSpuren: Pfalz\u2013Vogesen\u201c hat zum Ziel, zweisprachige Lehrpfade rund um das Thema Klimawandel zu entwickeln, die auf Wanderwegen im Pf\u00e4lzerwald und in den Vogesen aufgestellt werden sollen.<\/li>\n<li><strong>Gesamtbudget: <\/strong>49.296,38 \u20ac\n<ul>\n<li>EFRE: 29.577,83 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Projekte des Fonds \"Wissenschaft &amp; Gesellschaft\"Der grenz\u00fcberschreitende Fonds \"Wissen schafft Gesellschaft am Oberrhein\" unterst\u00fctzt Projekte in den Bereichen Wissenstransfer sowie zur Vermittlung und zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die sich mit den gro\u00dfen gesellschaftlichen, \u00f6kologischen, klimatischen oder technologischen Herausforderungen des grenz\u00fcberschreitenden Raums befassen. 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